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Atmosphärische und räumliche Dichte: die Sänger und Musiker vor dem Altar der evangelischen Kirche in Stein.   Roller
Atmosphärische und räumliche Dichte: die Sänger und Musiker vor dem Altar der evangelischen Kirche in Stein. Roller
21.07.2016

Stehender Applaus nach Kirchenkonzert der Steiner Stephanuskantorei.

Königsbach-Stein. Dass sie ein eingespieltes Team sind, bewiesen die Sänger der Steiner Stephanuskantorei bei ihrem Konzert in der evangelischen Kirche. Schon seit zehn Jahren singen sie zusammen unter der Anleitung ihrer Kantorin Laura Škarnulyté, die auch dieses Mal mit viel Leidenschaft den Taktstock schwang.

Kraftvoll und stimmgewaltig gelang es den rund 20 Sängern der Stephanuskantorei, im sorgsam arrangierten Zusammenspiel mit dem zwölfköpfigen Orchester und den Solisten Irène Naegelin (Sopran), Judith Ritter (Alt), Johannes Eidloth (Tenor) und Lucian Eller (Bass) ihre Zuhörer in der voll besetzten Kirche in eine faszinierende musikalische Landschaft zu entführen. Beim „Agnus Dei“ konnte besonders Altistin Judith Ritter stimmlich brillieren, bevor die Messe im von der Stephanuskantorei wuchtig vorgetragenen „Donna nobis pacem“ ihr Ende fand. Außerdem gab es noch Haydns zweites Konzert für Orgel in C zu hören, bei dem sich Organist Patrick Wippel auf ein harmonisches Wechselspiel mit dem Orchester einließ. Bei „Eternal Source“ und „Let the Bright Seraphim“ – beide von Händel – bewiesen Trompeter Michael Pietsch und Sopranistin Irène Naegelin, dass sie ein eingespieltes Team sind. Die große Stunde der Streicher schlug dann bei Mozarts Kirchensonate in C. Am Ende gab es stürmischen Beifall, teilweise sogar im Stehen.

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