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Symbolfoto: dpa
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17.04.2018

Steigende Sanierungskosten: Heimsheimer Stadthalle verschlingt immer mehr Geld

Heimsheim. Den Heimsheimer Gemeinderäten platzte der Kragen: Stein des Anstoßes ist die Sanierung der Stadthalle. Nahezu in jeder Gemeinderatssitzung muss der Rat Nachträge absegnen, weil etwas Unvorhersehbares bei der Sanierung auftritt, es zu Problemen kommt, unzählige Arbeitsstunden mehr auf dem Zettel stehen, der Brandschutz einen Strich durch die Rechnung macht oder Material und Handwerk schlichtweg teuer sind als veranschlagt. Das Fass zum Überlaufen brachte nun das Gewerk Elektro, das über 130 000 Euro teurer wird, weil nicht absehbar war, was sich hinter den Decken verbirgt, Leitungen im Estrich landeten und viele weitere Pannen und Probleme auftraten.

Fachplaner und Architekt mussten sich harsche Kritik vom Gemeinderat anhören: „Ich komme in Erklärungsnot, dies dem Bürger klarzumachen. Es gibt nicht viele Dinge, die so gelaufen sind wie geplant. Außerdem wusste man, dass während des laufenden Betriebs umgebaut wird. Ich bin von den Planungsarbeiten sehr enttäuscht“, sagte Rolf Vetter (SPD). Ralf Rüth (CDU), selbst Handwerker, sagte: „Es gibt viele Dinge, die berechtigt sind, aber die Gesamtsumme der Kosten schießt oben raus. Wir müssen jetzt die Handbremse ziehen.“ Und Gaby Wulff (BfH) erklärte, dass sie so eine Diskrepanz zwischen Planung und Auftragsvergabe noch nie erlebt habe.

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