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In die knallbunte Film- und Fernsehwelt entführt der Steiner CVJM. Foto: Roller
In die knallbunte Film- und Fernsehwelt entführt der Steiner CVJM. Foto: Roller
28.10.2015

Steiner CVJM präsentiert in Königsbacher Festhalle temporeiches Musical

Von tänzerischen Höchstleistungen, beeindruckender Akrobatik und brillanten Sängern war das Musical des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM) aus Stein geprägt. Die Veranstaltung stand dieses Jahr ganz im Zeichen Hollywoods.

Verantwortlich für die farbenprächtige Inszenierung war Jonathan Wälde. In der Jugendtanzgruppe des Steiner CVJM vermittelt er seinen Schülern seit rund acht Jahren jeden Montag den Spaß am Tanzen. Was sie im Unterricht noch ohne Publikum gelernt hatten, zeigten die rund zehn Tänzer in der voll besetzten Königsbacher Festhalle. Unter dem Titel „Ein Oscar kommt selten allein“ nahmen sie ihr Publikum mit auf eine musikalisch-tänzerische Reise durch die bunt-schillernde Welt des Films. In einer atemberaubenden Wild-West-Show spielten sich die Tänzer gegenseitig das Lied vom Tod, kämpften im Trainingsanzug wie einst Rocky Balboa, machten im Stil von „Fluch der Karibik“ die Weltmeere unsicher und entführten das Publikum mit exotischen Klängen in den Dschungel, wo Tarzan zu Hause ist. Schwungvoll unternahmen sie eine Reise in das New York der goldenen 20er-Jahre. Mit Bravour wurden Handstände und Spagate vollführt, Saltos und Räder geschlagen.

Auf die grelle Welt der Tanzfilme aus den 80er-Jahren anspielend, wirbelten die Tänzer in knallbunten Outfits übers Parkett, während Hanne Nobis und Valentin Unruh bei ihren ausdrucksvollen Darbietungen ein ums andere Mal deutlich machten, dass Standardtänze keinesfalls langweilig sein müssen. In Windeseile schlüpften die Tänzer von einem Kostüm ins nächste. Einen fesselnden Schwertkampf hatten Marcel Schwender, Lukas und Daniel Wälde vorbereitet, die dafür genauso reich mit Beifall bedacht wurden wie die Sänger Martina Klein, Stefanie Furrer und Dennis Wickersheim.

Ob Balladen, Countrysongs, wuchtige Rockklassiker oder moderne Popsongs – mit seinen trainierten Stimmen brachte das eingespielte Trio jeden Song fast schon mühelos zum Vortrag. Wie ein Uhrwerk griffen die Elemente der ausgefeilten Choreographie ineinander und schufen für rund zwei Stunden eine perfekte Illusion. Durch den kurzweiligen Abend führte Sarah Wiedensohler.