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Glücklich über das Wahlergebnis: Birkenfelds Bürgermeister Martin Steiner mit seiner Frau Katja, den Kindern Mila (4), Louis (10) und Frederik (8), sowie dem Wahlausschussvorsitzenden Hartmut Ochner (rechts). Ihre liebe Mühe hatten die Wahlhelfer Annette Haug, Timo Hillenbrand und Marie Wurst (von links) bei der Auszählung: 102 Stimmen entfielen auf sonstige Kandidaten. Foto: Ketterl
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Steiner bleibt an der Rathausspitze

Birkenfeld. Deutliche 96,1 Prozent für Birkenfelder Bürgermeister Martin Steiner. Wahlbeteiligung trotz nur eines Kandidaten bei 32,79 Prozent.

Ich möchte mich bei den Bürgern für diesen Vertrauensbeweis bedanken“, erklärte Birkenfelds alter und neuer Bürgermeister Martin Steiner (CDU) gestern Abend nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses. 96,1 Prozent der gültigen Stimmen konnte er auf sich vereinen – im Ortsteil Gräfenhausen lag die Zustimmung sogar noch marginal höher als in der Kerngemeinde. Rund 80 Interessierte verfolgten den Wahlabend im Foyer des Rathauses. Als das Ergebnis gegen 19.45 Uhr endlich verkündet wurde, brandete Applaus auf. „Ein klasse Ergebnis!“, war aus den Reihen der Zuschauer zu vernehmen.

„Mit einer Wahlbeteiligung von 30 Prozent und mehr wäre ich zufrieden“, hatte Steiner zuvor schon erklärt. Immerhin 32,79 Prozent sind es dann geworden – und das, obwohl dem Wahlkampf ohne Gegenkandidaten die Spannung gefehlt hatte. Auch Steiner bekannte, er sei „wenig angespannt“ gewesen. Anders als 2011, als er drei Konkurrenten hatte, sich aber letztlich auf Anhieb mit 72,2 Prozent der Stimmen durchgesetzt hat. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 53,3 Prozent.

Steiners erste Amtszeit endet offiziell am 31. Juli. Danach soll es nahtlos weitergehen. Er freue sich auf seine zweite Amtszeit, darauf, „die Gemeinde weiter voranzubringen.“ Die sei ihm in den ersten acht Jahren ans Herz gewachsen. „Ich kam als Pforzheimer und fühle mich inzwischen als Birkenfelder“, so der 43-Jährige, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern seit 2014 im Ort wohnt.

In seiner Ansprache dankte er neben seiner Familie auch dem Gemeinderat und seinen Mitarbeitern im Rathaus für die Unterstützung in den vergangenen acht Jahren.

Zur Schar der Gratulanten gehörten im Rahmen eines kleinen Stehempfangs neben Birkenfelder Bürgern und etlichen Gemeinderäten auch Landrat Bastian Rosenau, der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich Rülke, zahlreiche Bürgermeisterkollegen aus dem Enzkreis sowie der Pforzheimer OB Peter Boch. Die mussten lange auf das Ergebnis warten. Erst rund 45 Minuten später als ursprünglich geplant, war der Wahlausschuss unter Vorsitz von CDU-Gemeinderat Hartmut Ochner fertig mit seiner Arbeit. Der Grund: Insgesamt 102 Stimmen entfielen auf sonstige Personen, deren Namen gar nicht auf den Wahlzetteln standen. Und die mussten alle ebenfalls alphabetisch protokolliert werden, wie Katrin Hölle vom Wahlausschuss erklärte.