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04.03.2011

Steiner schockiert über dreiste Taten von Jugendlichen

KÖNIGSBACH-STEIN. Die Menschen in Stein atmen auf: Die Freude ist groß, dass die Jugendlichen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Drogeriemarkt und ein Schreibwarengeschäft beschädigt hatten, gefasst sind. Die Täter hatten in Teilen des Enzkreises in einer einzigen Nacht eine Spur der Verwüstung hinterlassen und in Ersingen sogar in das Weihwasserbecken der Christ-König-Kirche uriniert und die Kapelle am Ortsrand demoliert.

Bildergalerie: Zerstörungen in Ersinger Kirche

In Neuenbürg schließlich musste das Buswartehäuschen auf der Neuenbürger Wilhelmshöhe dran glauben. Bei einer Befragung äußerten Passanten in der Steiner Ortsmitte, dass sie froh sind, dass die Polizei die insgesamt vier jugendlichen Täter so rasch ermitteln konnte.

Gleichwohl zeigten sich die Passanten verunsichert über den dreizehnjährigen Intensivtäter, auf dessen Konto zahllose Straftaten gehen und der die Jugendlichen über ihren Straftaten vom Wochenende angeführt hatte. Es sei unglaublich, dass der Staat offensichtlich kein wirksames Mittel habe, um solch einen Menschen dauerhaft von der Gesellschaft fernzuhalten. Die Option, dass der Intensivtäter möglicherweise zur Therapierung in ein Box-Camp kommt, löste bei den Befragten Unverständnis aus. Gewaltbereite Täter auch noch im Kampfsport zu schulen, komme beim normalen Bürger nicht gut an. mar

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