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Daniel Wolber und Birgitt Kessler (von links) lassen sich von Justin Stoll, Jakob Keppler, Marcel Braun und Bustin Oosterwyl die Modelle ihres Projekts „Automobil“ vorstellen. Foto: Eschwey
Daniel Wolber und Birgitt Kessler (von links) lassen sich von Justin Stoll, Jakob Keppler, Marcel Braun und Bustin Oosterwyl die Modelle ihres Projekts „Automobil“ vorstellen. Foto: Eschwey
06.03.2016

Stiftung fördert Arbeit der Werkrealschule in Schömberg

Um die Werkrealschule an der Ludwig-Uhland-Schule (LUS) in Schömberg zu erhalten, hat das Kollegium, mit Schulleiterin Ingrid Seilacher an der Spitze, der Schule ein schlüssiges Profil verliehen. Die Unterrichtsmethoden wurden weiterentwickelt, bis hin zu selbstorganisiertem Lernen und der Einführung eines Lerntagebuches. Das brachte der Schule bei der Fremdevaluation eine ausgezeichnete Bewertung und diese eine Förderung durch die Gertrud und Wolfgang Obert Stiftung (GWOS). Jetzt wurde beim Tag der offenen Tür der Stand der Arbeit vorgestellt.

„Wir haben ein musisch-kreatives Profil, davon überzeugen sie sich am besten, wenn Sie an der Schulhausrallye teilnehmen“, sagte Ingrid Seilacher. Mit Musik zeigte die Streicherklasse, mit Gesang der Schulchor und mit Breakdance die Tänzer, was ein musisch-kreatives Profil in der Praxis bedeutet. Mit einem vielseitigen Programm gaben die Grundschule, die Hauptschule und die Werkrealschule Einblicke in ihre Arbeit. Theatervorführungen, Ausstellungen von Schülerarbeiten und vieles mehr warteten auf die Besucher. Ein Schwerpunkt waren die Präsentationen von Projektprüfungen der Hauptschüler.

„Es ist mir wichtig, das, was die Werkrealschule besonders auszeichnet, zu fördern“, sagte Wolfgang Obert von der GWOS. Dazu stellt er jährlich 1600 Euro zur Verfügung. Damit werden die Besten bei den Abschlussprüfungen mit einem Geldpreis ausgezeichnet. Auch besonders sozial engagierte Schüler der Werkrealschule erhalten eine Auszeichnung. Ebenso werden Unterrichtsprojekte der Werkrealschule zu den Themen Naturschutz und Umweltschutz finanziert. Im Schuljahr 2016 steht das Thema Wald im Mittelpunkt. Erstmals gibt es ein 10. Schuljahr: 20 Schüler streben den mittleren Abschluss an. „Die Förderung durch die GWOS ist uns dabei eine große Hilfe“, betonte Ingrid Seilacher.