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Stimmgewaltig : Der Sängerbund Bauschlott und der Patenchor der Friedrich-Weinbrenner-Schule Neulingen traten unter dem Motto „Wir schenken Euch ein Lied - Jung und Alt gemeinsam“ auf. Foto: Dietrich
Stimmgewaltig : Der Sängerbund Bauschlott und der Patenchor der Friedrich-Weinbrenner-Schule Neulingen traten unter dem Motto „Wir schenken Euch ein Lied - Jung und Alt gemeinsam“ auf. Foto: Dietrich
16.04.2018

Stimmgewaltiges Konzert des Sängerbundes Bauschlott und des Schulchors sorgt für Begeisterung

Neulingen-Bauschlott. Ein großes, stimmgewaltiges Konzert gab der Männergesangverein Sängerbund Bauschlott, unter der Leitung von Bernd Haberstroh, mit dem Patenchor der Friedrich-Weinbrenner-Schule Neulingen unter der Leitung von Sabine Riethmaier, am Sonntagnachmittag in der evangelischen Kirche in Bauschlott.

Gemäß dem Motto „Wir schenken Euch ein Lied – Jung und Alt gemeinsam“, wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Zur Eröffnung sangen beide Chöre „Komm sing ein Lied“. In seiner Begrüßung betonte Vorsitzender Werner Hofmann, man wolle mit dem Konzert Lust aufs Singen machen. Gemeindepfarrerin Christiane Klebon-Schulz freute sich, dass die Kirche so voll war. „Das ist nicht so oft der Fall“, meinte sie.

Herzerfrischende Stimmen

Passend zum Veranstaltungsort, dem Gotteshaus aus dem Jahre 1838, erklang der Choral „Lobt den Herrn der Welt“ vom Sängerbund. Das ebenfalls von ihm vorgetragene „Schäfers Sonntagsgebet“ hätte nicht besser zum Sonntag passen können. Mit zwei Klaviersolos von Frederic Chopin sorgte Matthias Frick für große Begeisterung. Im Piratenkostüm, um das Kirchenschiff zu entern, erfreute der Schulchor mit herzerfrischenden Stimmen mit fröhlichen Liedern aus vier Musicals.

„Bitte schicken Sie ihre Kinder vermehrt zu den Proben zum Singen und Musizieren, denn Musik verbindet und macht froh, das ist unsere Zukunft“, bat Bernd Haberstroh nach den Auftritten des Schulchores. Er verwies auf ein Zitat von dem argentinisch-israelischen Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim (75), der sagte: „Es gibt leider viele gebildete Menschen, die keinen Kontakt zur Musik haben, doch ich will etwas dagegen tun.“ Dieses Ziel hat sich auch Bernd Haberstroh gesetzt.

Im Duett von Wilfried Stass aus Pforzheim und dem Eigengewächs Thomas Furrer erklang die Irische Volksweise „Oh Danny Boy“. Beim „Frühlingserwachen“ wollte der Sängerbund nun endgültig den Lenz begrüßen. Passend zur fortgeschrittenen Tageszeit zum Ende des Konzertes erklang vom Sängerbund „Schon die Abendglocken klangen“. „Da wir die Abendglocken heute noch nicht gehört haben, singen wir sie jetzt“, betonte der Dirigent. Nach dem gemeinsam vorgetragenen Schlusslied, eine Volksweise aus Wales, nach einem Satz von Walter Schneider, war ein langanhaltender Applaus der Dank des begeisterten Publikums. Mit den Worten: „Ich danke dem Chor, der bei den Proben zum Konzert viel Geduld mit mir gehabt hat und ich glaube, es hat sich gelohnt“, verabschiedete sich Haberstroh.