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Hitzige Diskussionen hat Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg auch beim Abschluss der Gesprächsreihe „Wir müssen reden“ mit den Bürgern geführt, diesmal in Langenalb. Foto: Falk
Hitzige Diskussionen hat Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg auch beim Abschluss der Gesprächsreihe „Wir müssen reden“ mit den Bürgern geführt, diesmal in Langenalb. Foto: Falk
28.02.2018

Straubenhardt muss weiterreden: Bürgerwunsch nach mehr Demokratie

Straubenhardt. Zum sechsten und vorerst letzten Mal hat sich Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg im Rahmen der Gesprächsreihe „Wir müssen reden“ mit Bürgern und Gemeinderäten in Langenalb getroffen. Im kleinen Teilort kamen die meisten Bürger – und hatten zum Abschluss noch einmal viele Sorgen und vereinzelt viel Ärger im Gepäck.

Denn so ganz verziehen haben es wohl einige Straubenhardter ihrem Bürgermeister und seinem Gemeinderat nicht, dass im Wald zwischen der Gemeinde und Dennach, Dobel und Neusatz mittlerweile zehn von elf geplanten Windrädern in die Höhe ragen.

Auch wenn Rathauschef Viehweg und Moderator Jürgen Hörstmann vom Landratsamt Enzkreis das Thema Windkraft aus der Gesprächsreihe fernhalten wollten, weil es den Rahmen sprenge, und auch wenn Heinz-Werner Olivier von der Bürgerinitiative „Gegenwind Straubenhardt“ eigentlich nicht darüber sprechen wollte – schlussendlich bestimmte die Windkraft noch einmal den Abend.

Riss durch Gemeinde?

Für Olivier und seine Frau Christel geht es inzwischen um weit mehr, als nur die elf Windräder. Ihnen geht es um Demokratie. „Die habe ich ganz anders erlebt“, beklagte Heinz-Werner Olivier. Er findet, dass ein Riss durch die Gemeinde gehe. Bei vielen Dingen fühle man sich hinters Licht geführt, etwa als ein runder Tische mit Kritikern der Straubenhardter Windkraftpläne und der Gemeinde auf Pochen der BI endlich zustande gekommen sei und dann ohne vorherige Ankündigung auch die Betreiberfirma Wirsol mit am Tisch saß.

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