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22.06.2017

Straubenhardt plant sozialen Wohnungsbau

Gemeinde auf der Suche nach geeignetem Ort. Platz für 80 bis 90 Personen. Mischung aus Wohnraum für junge Familien und Anschlussunterbringung.

Als Platz für Menschen, die sich keine teure Wohnung leisten können und zur Anschlussunterbringung von Asylbewerbern plant Straubenhardt den Bau von sozialem Wohnraum. Vier Wohnhäuser für 80 bis 90 Personen könnten im Rahmen der „Hoffnungshäuser“, einem Projekt der Leonberger Stiftung „Hoffnungsträger“, die sich für integratives Wohnen einsetzt, entstehen.

Nun sucht die Gemeinde nach einem geeigneten Standort für das integrative Wohnen. Zur Überlegung standen Grundstücke an der Neckarstraße in Schwann, eines an der Herrenalber Straße, Ecke Forlenweg in Conweiler sowie ein Bereich an der Max-Planck-Straße in Conweiler, nahe des sich gerade im Bau befindlichen Generationenwohnens.

„Es gibt noch keine konkreten Pläne“, stellte Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg auf PZ-Anfrage klar: „Der Bereich an der Max-Planck-Straße ist ein Ort, den wir uns gut vorstellen könnten.“ Deshalb hätten bereits Gespräche mit Anwohnern stattgefunden. Deren Sorgen und Anliegen werden nun ausgewertet, dann kommt das Thema zeitnah in den Gemeinderat, eventuell schon in der kommenden Sitzung im Juli. „Wir sind noch ganz am Beginn des Prozesses“, sagte Viehweg.

Ein Bürger aus Conweiler hatte das Thema am Mittwoch in der Bürgerfragestunde aufgeworfen. Er habe von vier Anschlussunterbringungen mit 150 Personen gehört. „Das ist der Fluch der guten Tat“, bedauerte Viehweg das falsche Gerücht. Er stellt klar: Noch sei nichts entschieden. Viehweg betonte, dass es sich um keine reinen Anschlussunterbringungen handeln soll. „Bei uns soll auch die alleinstehende Witwe oder die junge Familie ohne Geld einen Platz finden“, so der Schultes.