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Feiern die Fairtrade-Zertifizierung: Lehrerin Janine Greif, Bürgermeister Helge Viehweg, Initiatorin Angela Gewiese, Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz, Jannis Hoek, Nachhaltigkeitsmanager im Landratsamt, Susanne Hopfinger von der Gemeinde, die Unterstützer Gustav Bott und Tina Waltenberger (hinten, von links) mit den Grundschülern aus Langenalb.   Foto: Moritz
Feiern die Fairtrade-Zertifizierung: Lehrerin Janine Greif, Bürgermeister Helge Viehweg, Initiatorin Angela Gewiese, Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz, Jannis Hoek, Nachhaltigkeitsmanager im Landratsamt, Susanne Hopfinger von der Gemeinde, die Unterstützer Gustav Bott und Tina Waltenberger (hinten, von links) mit den Grundschülern aus Langenalb. Foto: Moritz
07.07.2019

Straubenhardt setzt auf Fairtrade

Straubenhardt. Drei Jahre lang hat sich Straubenhardt dem Ziel genähert, Fairtrade-Gemeinde zu werden. Gestern fand die Zertifizierungsfeier statt.

Nach Mühlacker, Heimsheim und Wimsheim ist Straubenhardt die vierte ausgezeichnete Kommune im Enzkreis, der selbst auch das Gütesiegel erhalten hat. Der Weg dorthin ist kein leichter, wie der Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz in seinem Vortrag erklärte: „Für die Auszeichnung sind weltweit die gestellten fünf Anforderungen hoch, aber erfüllbar. So einen Titel bekommt man nicht geschenkt!“

Straubenhardt hat es geschafft: Der Gemeinderat hat im Oktober 2017 den Beschluss gefasst, Fairtrade-Gemeinde werden zu wollen, 2018 formierte sich eine Steuerungsgruppe aus Angela Gewiese, Ulla Herter-Bott, Tina Waltenberger und Susanne Hopfinger seitens der Gemeinde. Die Grundlagen waren geschaffen.

Nun galt es, Mitstreiter zu gewinnen: Diese waren schnell gefunden in Form verschiedener Gastronomiebetriebe und Einzelhändler, die faire Produkte anboten. Die geforderten Partner in der Bevölkerung wurden in der evangelischen Kirchengemeinde Ottenhausen, der Grundschule Langenalb sowie der Elterninitiative Conweiler, dem Verein Kultur und Kleinkunst sowie dem Tennisclub Ottenhausen gefunden.

An Infoständen und durch Vorträge informierte die Gruppe rund um Initiatorin Gewiese über das Projekt. „Fairer Handel: Diese Idee setzte hier schon seit Jahren enorme Kräfte frei“, zeigte sich Holz beeindruckt. Im Rathaus werden bereits faire Produkte angeboten und in Geschenkkörbe gepackt – ein erster Schritt. „Es kann nur ein Anfang sein. Schauen wir, was daraus wird“, sagte Bürgermeister Helge Viehweg. Die faire Gemeinde ist auf dem Weg.