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Über den Umgang miteinander haben Bürgermeister Helge Viehweg und Gemeinderat Horst Reiser (von links) mit Bürgern diskutiert. Foto: Dast-Kunadt

Straubenhardt stellt beim Jahresauftakt die Agenda 2019 vor

Straubenhardt. Acht runde Tische hatte die Gemeinde Straubenhardt im Rahmen ihres Jahresauftakts in der Festhalle Feldrennach vorbereitet, um sich mit über 150 Bürgern und Gästen zu Themen rund um die Agenda 2019 intensiv auszutauschen. Großer Beliebtheit erfreute sich dabei unter anderem der Tisch zum Lärmaktionsplan, an dem Ideen zum Thema entlang der Hauptverkehrsstraßen in den Straubenhardter Gemeinden gesammelt wurden.

Ein anderer Tisch befasste sich damit, wie Energie sinnvoller genutzt und vor allem wie und wo Energie eingespart werden könnte.

Am Tisch „Wie wir in Straubenhardt miteinander umgehen“, diskutierte Viehweg selbst mit Bürgern und stellte zudem eine König David-Miniatur aus der Majolika Keramik Manufaktur Karlsruhe vor. Mit Hilfe dieser Skulptur forderte der Bürgermeister die Straubenhardter auf, künftig noch offener und diskussionsfreudiger auf die Gemeinde zuzugehen. Vermeintlich Schwächere sollten sich wie in der Geschichte David gegen Goliath den Mächtigen gegenüber nicht ohnmächtig fühlen. „Dieser David steht für ein gutes Miteinander“, sagte er, weshalb auch die „Wir müssen reden“ Gesprächsreihe fortgesetzt wird. Weitere Themen der Agenda 2019 für Straubenhardt werden die Jugendarbeit, Cradle to Cradle, das Landessanierungsprogramm in Verbindung mit der Ortskernsanierung Schwann und weitere Entwicklungen im Gebiet Mostklinge sein. Eine gesicherte Nahversorgung, Raum für eine neue Ortsmitte mit einem gemeinsamen Verwaltungszentrum könnten eine Rolle spielen. „Unsere Rathäuser in den Ortsteilen sind alt und baufällig“, so Vielweg. Die Gemeinde müsse sich darüber langfristig Gedanken machen.

„Zentrales Thema wird jedoch das neue Feuerwehrhaus sein“, berichtete Viehweg über das anstehende Großprojekt mit einem Gesamtvolumen von rund sieben bis acht Millionen Euro bis Fertigstellung. „Für 2019 haben wir 4,3 Millionen Euro eingeplant.“ Auch die Schulsanierung und diverse Infrastrukturprojekte stünden auf dem Plan.