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Die Feuerwehr muss schnell am Brandort sein, wie hier im März bei einem Heuballenbrand in Schwann. Die Gemeinde Straubenhardt will in ein zentrales Feuerwehrhaus investieren.Foto: Meyer, Archiv
Die Feuerwehr muss schnell am Brandort sein, wie hier im März bei einem Heuballenbrand in Schwann. Die Gemeinde Straubenhardt will in ein zentrales Feuerwehrhaus investieren.Foto: Meyer, Archiv
07.12.2017

Straubenhardt wälzt große Pläne - Zentrales Feuerwehrhaus ist nur eines von vielen teuren Projekten

So spannend wie noch nie gehe es derzeit in Straubenhardt zu, glaubt Bürgermeister Helge Viehweg. In der jüngsten Gemeinderatssitzung brachten er und Kämmerer Jörg Bischoff den Haushalt für das Jahr 2018 ein – zum ersten Mal nach neuem Haushaltsrecht.

Das sieht für das kommende Jahr im Ergebnishaushalt Einnahmen von rund 23,79 Millionen Euro und Ausgaben in Höhe von rund 23,75 Millionen Euro vor. Das ergäbe ein Plus von rund 40 000 Euro.

Anders sieht es im Finanzhaushalt aus: der zeigt die Liquidität der Gemeinde. Hier erwartet Straubenhardt für das kommende Jahr ein Minus von rund zwei Millionen Euro – nach altem Haushaltsrecht würde das einer Rücklagenentnahme entsprechen. Die sei vor allem wegen der hohen Kosten für das geplante zentrale Feuerwehrhaus der Gemeinde nötig, so Viehweg. Der doppische Haushaltsplan gibt immer auch einen Ausblick auf die Folgejahre. So wird Straubenhardt auch 2019 wieder tief ins Sparschwein greifen müssen, Kämmerer Bischoff rechnet mit einer weiteren Entnahme von rund 2,9 Millionen Euro. Zusammen mit den rund 4,8 Millionen Euro des laufenden Jahres schrumpft das Ersparte der Gemeinde bis Ende 2019 voraussichtlich von 16,5 auf 6,8 Millionen Euro. Wenn bis dahin keine außerplanmäßigen, größeren Investitionen dazukämen, könne die Gemeinde ab 2020 wieder mit einem Plus beim Ersparten rechnen, so der Kämmerer. Das Feuerwehrhaus sei aber nicht die einzige große Kostenquelle des kommenden Jahres: Die Personalkosten würden 2018 zum ersten Mal die Acht-Millionen-Marke knacken, so Bischoff. Die darin enthaltenen Kindergartenkosten von über vier Millionen würden sich dann ebenfalls auf einem historischen Hoch befinden Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.