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Wenn in Straubenhardt Feueralarm ausgelöst wird, so wie nach einem Küchenbrand in der Dennacher Straße in Conweiler Anfang des Jahres, sollen die Floriansjünger zukünftig nur noch aus Feldrennach anrücken. In den Bau des zentralen Feuerwehrmagazins investiert die Gemeinde kommendes Jahr rund 4,6 Millionen Euro. Foto: PZ-Archiv
Wenn in Straubenhardt Feueralarm ausgelöst wird, so wie nach einem Küchenbrand in der Dennacher Straße in Conweiler Anfang des Jahres, sollen die Floriansjünger zukünftig nur noch aus Feldrennach anrücken. In den Bau des zentralen Feuerwehrmagazins investiert die Gemeinde kommendes Jahr rund 4,6 Millionen Euro. Foto: PZ-Archiv
21.12.2017

Straubenhardter Rat stimmt Haushalt für 2018 einstimmig zu

Straubenhardt. Es waren sitzungsreiche Wochen für den Straubenhardter Gemeinderat in der Vorweihnachtszeit. Sowohl Einbringung als auch Beratung des ersten doppischen Haushalts für das kommende Jahr fanden Anfang Dezember statt. Am Mittwoch machten die 18 Kommunalpolitiker den Knopf dran und verabschiedeten den Etat einstimmig. Durch große Investitionen, wie etwa den Bau des zentralen Feuerwehrhauses und die Sanierung von Straßen, muss die Gemeinde tief ins Sparschwein greifen.

Die Rücklagen schmelzen voraussichtlich bis Ende 2018 von 16,5 auf 6,8 Millionen Euro. In ihren Haushaltsreden warnten die vier Fraktionssprecher vorab davor, sich auf der guten Situation der 11.000-Einwohner-Gemeinde auszuruhen. „Stetige positive Entwicklung ist kein Grund zur Selbstzufriedenheit, sondern Auftrag zu zukunftsorientierte Weiterentwicklung“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Vester. Freie-Wähler-Sprecher Horst Reiser sagte: „Ich sehe unsere Aufgabe auch darin, dass wir den Mitbürgern Mut und Zuversicht geben.“

Neues Rathaus?

Die CDU habe keine Angst vor großen Investitionen – wenn sie an der richtigen Stelle passierten, so Jörg Gube, Chef der Christdemokraten im Rat. Statt Geld in die alten Rathäuser zu stecken plädierte der Fraktionsvorsitzende für den Bau eines zentralen Verwaltungssitzes: „Es ist an der Zeit.“ Und Grüne-Liste-Sprecherin Erna Grafmüller sieht Fehler der Vergangenheit als wichtige Ausgangspunkte für Entwicklung und Verbesserung.: „Wir dürfen niemals das Ringen um die beste Lösung vergessen.“

Bürgermeister Helge Viehweg bedankte sich bei seinem Gremium für das entgegengebrachte Vertrauen. Verständnisprobleme bezüglich des ersten Haushalts nach doppischer Führung hatte so mancher Gemeinderat noch bei der Beratung geäußert.