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11,7 Hektar Wald müssen dem geplanten Windpark zwischen Straubenhardt, Neuenbürg, Dobel und Bad Herrenalb dauerhaft weichen. Zwei Hektar werden für die Bauarbeiten gerodet, die derzeit von Arbeitern vorbereitet werden. Später wird diese Fläche wieder aufgeforstet. Foto:  PZ-Archiv Ketterl
11,7 Hektar Wald müssen dem geplanten Windpark zwischen Straubenhardt, Neuenbürg, Dobel und Bad Herrenalb dauerhaft weichen. Zwei Hektar werden für die Bauarbeiten gerodet, die derzeit von Arbeitern vorbereitet werden. Später wird diese Fläche wieder aufgeforstet. Foto: PZ-Archiv Ketterl
Christel Olivier
Christel Olivier
27.02.2017

Straubenhardter Windkraft-Gegner fürchten um ihren Ruf

Die Bürgerinitiative gegen die geplanten Windkraftanlagen in Straubenhardt, sieht sich durch falsche Anschuldigungen diffamiert. Der Vorstand weist Vorwürfe zurück, die Initiative würde Gegner auffordern, Absperrbänder für Rodungsflächen im Wald zu durchtrennen. Ein angeblicher Bürger aus Dobel habe in einem Brief der Initiative unterstellt, sie würde zu Zerstörungen aufrufen. Die Bürgerinitiative lehne jegliche Form von Gewalt ab.

„Da versucht jemand, uns zu verunglimpfen“, meint Christel Olivier von der Straubnenhardter Bürgerinitiative „Gegenwind“. Und ihr Vorstandskollege Jürgen Falkenberg ergänzt: „Wir argumentieren immer mit Fakten und gehen juristisch vor – niemals auf anderem Weg.“ Beide ärgern sich über Gerüchte, die auf dem Dobel im Umlauf seien.

Die Initiative habe einen handschriftlichen Brief erhalten, berichtet Falkenberg. Darin wird den Mitgliedern vorgeworfen, sie würden in einem Flugblatt zu Zerstörung aufrufen. Unterschrieben sei der Brief von einem angeblichen Dobler Bürger. Wie die Initiative aber herausgefunden hat, gibt es diese Person in der Gemeinde nicht – eine Adresse wurde nicht angegeben. Olivier und Falkenberg machen unmissverständlich klar, dass die Bürger-Initiative kein entsprechendes Flugblatt verteilt habe. „Die BI hat zu keinem Zeitpunkt, weder schriftlich noch mündlich zu Gewalt gegen die Planungs- oder Rodungsmaßnahmen im Straubenhardter Waldgebiet aufgerufen.“

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