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Fertig sein müsste der erste Bauabschnitt zwischen der Lindenstraße in Conweiler (im Bild) und der Abzweigung nach Feldrennach in Schwann. Seit Juni laufen die Arbeiten auf den ersten 700 Metern Straße. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Conweiler ist nun aber insgesamt schon einen Monat in Verzug. Foto: Falk
Fertig sein müsste der erste Bauabschnitt zwischen der Lindenstraße in Conweiler (im Bild) und der Abzweigung nach Feldrennach in Schwann. Seit Juni laufen die Arbeiten auf den ersten 700 Metern Straße. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Conweiler ist nun aber insgesamt schon einen Monat in Verzug. Foto: Falk
26.10.2017

Straubenhardter müssen sich gedulden - Großbaustelle in Conweiler einen Monat in Verzug

Straubenhardt-Conweiler. Es ist ein großes Bauvorhaben, das seit Juni in Straubenhardt läuft. Auf rund zweieinhalb Kilometern Strecke wird die Ortsdurchfahrt Conweiler erneuert, ein Kreisverkehr an der Abzweigung nach Feldrennach gebaut sowie Strom- und Breitbandkabel verlegt. Um es den Anwohnern und Gewerbetreibenden so komfortabel wie möglich zu machen, wird das Vorhaben Stück für Stück umgesetzt. Doch jetzt gibt es bereits mitten im ersten Bauabschnitt zwischen dem zu errichtenden Kreisverkehr in Schwann und der Lindenstraße in Conweiler Probleme.

„Wir sind einen Monat in Verzug“, brachte es Harald Kurtz vom Karlsruher Ingenieurbüro Fröhlich in der Gemeinderatssitzung jetzt auf den Punkt. Grund sind Verzögerungen durch unerwartete Probleme im Untergrund des ersten und mit 700 Metern Länge größten Bauabschnitts. Eine nicht abgesprochene Unterbrechung der Arbeiten durch die ausführende Baufirma Wolff&Müller in den Sommerferien habe das Vorhaben zudem um zwei Wochen zurückgeworfen. Auch aus den Reihen des Gemeinderats war im Sommer häufig die Frage gekommen: „Warum tut sich nichts auf der Baustelle?“ Von Seiten der Firma versprochener Ersatz für die Ferienpause sei nicht erschienen, beklagte Bürgermeister Helge Viehweg. Er sprach von harten Einschnitten im Bauprozess: „Wir haben der Firma deutlich zu verstehen gegeben, dass wir damit nicht einverstanden sind.“

Auch wegen der Besetzung der Baustelle gab es Ärger. „Es lief sehr schleppend, weil Manpower gefehlt hat“, so Kurtz. Nur sechs Bauarbeiter waren am Werk. Kurtz sprach von Personalproblemen der Baufirma. Inzwischen habe sich die Zahl auf 15 bis 20 Bauarbeiter erhöht. Trotzdem habe das zu einer Zeitverzögerung geführt.

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Jööte
29.10.2017
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