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Auf engem Raum leben in Niefern-Vorort rund 80 Flüchtlinge in der Zeltanlage an der Eutinger Straße. Ein Händel um weggeworfene Zigaretten ist dort eskaliert, daraufhin hat ein Anwohner die Polizei angerufen.  Foto: Ketterl
Auf engem Raum leben in Niefern-Vorort rund 80 Flüchtlinge in der Zeltanlage an der Eutinger Straße. Ein Händel um weggeworfene Zigaretten ist dort eskaliert, daraufhin hat ein Anwohner die Polizei angerufen. Foto: Ketterl
02.02.2016

Streit im Asylzelt in Niefern-Vorort führt zu einem Polizeieinsatz

Niefern-Öschelbronn. Zehn Streifen rückten am vergangenen Samstagabend aus, um in Niefern-Vorort einen handfesten Konflikt zu beenden. Der Flüchtlingsbeauftragte der Gemeinde setzt sich für eine bessere Betreuung ein.

Streitfälle in Asylheimen meldet die Polizei in Baden-Württemberg fast jeden Tag. Oft eskalieren in den beengten Räumen Auseinandersetzungen zwischen den Flüchtlingen aus unterschiedlichen Ländern. In den zwei Notunterkünften in Niefern ist das gut geregelt: In der alten Turnhalle bei den Schulen sind hauptsächlich Schutzsuchende aus Syrien, in der Anlage im Vorort an der Eutinger Straße leben Syrer und Afghanen getrennt in den beiden Zeltunterkünften, so Stefan Ermentraut, der Flüchtlingsbeauftragte der Gemeinde. Und doch ist in der Zeltunterkunft am vergangenen Samstagabend aus einer Reiberei eine handgreifliche Konfrontation entstanden – die Polizei eilte mit zehn Streifen in den Nieferner Vorort, um den heftigen Händel zu schlichten, bestätigte Sprecher Fritz Bachholz vom Polizeipräsidium in Karlsruhe eine Anfrage der PZ.

Zwei Asylbewerber hätten Krach bekommen – wegen einer Zigarette, die einer achtlos weggeworfen habe, sagt Bachholz. Im Innenhof versammelten sich schließlich 30 Personen bei der Auseinandersetzung.

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