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Rektor Veit Kibele (Steinbeis/li.) ist für eine Fusion, Rektor Rainer Schork (Kerschensteiner) dagegen.  Meyer, Archiv
Rektor Veit Kibele (Steinbeis/li.) ist für eine Fusion, Rektor Rainer Schork (Kerschensteiner) dagegen. Meyer, Archiv
Viele Zuhörer von der Steinbeis-Schule (links) und der Kerschensteiner-Schule verfolgen die Diskussion über die vom Enzkreis angedachte Verschmelzung der beruflichen Schulen in Mühlacker.  Ketterl
Viele Zuhörer von der Steinbeis-Schule (links) und der Kerschensteiner-Schule verfolgen die Diskussion über die vom Enzkreis angedachte Verschmelzung der beruflichen Schulen in Mühlacker. Ketterl
23.11.2017

Streit um Berufsschulen entspannt sich

Kreisräte gegen einen Schnellschuss im Fall Mühlacker. Die Entscheidung wird erst 2018 fallen. Einstimmig beschloss der Schulausschuss des Enzkreises gemeinsame Planungen mit der Stadt Pforzheim.

Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben: Den Streit um die vom Enzkreis angestrebte Vereinigung der beiden Berufsschulen in Mühlacker wird nicht mehr der amtierende Landrat entscheiden, sondern sein Nachfolger. Vor zahlreichen Zuhörern aus der kaufmännischen Georg-Kerschensteiner-Schule und der gewerblichen Ferdinand-von-Steinbeis-Schule führten die Kreisräte des Schulausschusses die Diskussion über den umstrittenen Zusammenschluss in ruhigere Gefilde. Ob die Fusion sinnvoll ist, entscheidet der Kreistag unter dem Vorsitz des neuen Landrats erst bis Mitte 2018. Die Kerschensteiner-Schule lehnt das Konzept vehement ab, die Steinbeis-Schule befürwortet die Idee, wie die PZ berichtete.

Den Antrag von SPD-Kreisrat Hans-Peter Huber, die Fusion noch dieses Jahr in der letzten Kreistagssitzung im Dezember auf den Weg zu bringen, lehnte die große Mehrheit des Ausschusses ab.

Die FDP hatte beantragt, zunächst mit der Stadt Pforzheim über gemeinsame Entwicklungschancen zu sprechen. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Schulausschusses für Beratungen mit der Stadt aus.

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