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22.09.2016

Streit um einen weiteren Supermarkt in der Region

Enzkreis/Landkreis Calw. Der Regionalverband Nordschwarzwald hat am Beispiel der Ansiedlung eines Einkaufsmarkts in Ebhausen im Landkreis Calw und der Kritik des benachbarten Rohrdorf über Lösungen für solche Konflikte diskutiert.

Die Ansiedlung von Lebensmittelmärkten ist für viele Gemeinden im ländlichen Raum eine wichtige Aufgabe für eine bessere Infrastruktur. Doch was ist, wenn in einem Ort weitere Einkaufsmärkte dazukommen und die Nachbargemeinde befürchtet, auf die Verliererstraße zu geraten? Der Planungsausschuss des Regionalverbands Nordschwarzwald hat über solche Konflikte am Beispiel des Streitfalls von Ebhausen und Rohrdorf im Landkreis Calw diskutiert. In einer Gewerbelage in Ebhausen wollte ein zweiter, größerer Supermarkt bauen, dagegen meldete die nur wenige Kilometer entfernte Gemeinde Rohrdorf allerdings erhebliche Bedenken an – sie befürchtete Verluste von kleinen Geschäften im Ort. Müssen nun Gutachten oder sogar die Gerichte über diese umstrittenen Ansiedlungen entscheiden?, fragte sich Verbandsvorsitzender Jürgen Kurz.

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