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„Live at the Grenz“ ist seit vielen Jahren überaus beliebt. Der nächtliche Lärm gefällt aber nicht jedem. Foto: Recklies, Archiv
„Live at the Grenz“ ist seit vielen Jahren überaus beliebt. Der nächtliche Lärm gefällt aber nicht jedem. Foto: Recklies, Archiv
20.07.2016

Streit um nächtliche Musik - Bürger aus Keltern fühlt sich massiv gestört

Bisweilen muss es eine wahre Qual sein, am Ellmendinger Weg in Dietlingen zu wohnen. In der Tat ist das Sträßle recht schmal, doch das ist im vorliegenden Fall gar nicht der Grund für einen Bürger, sich mächtig aufzuregen. Der Anlieger (Name der Redaktion bekannt) ist vielmehr sauer auf die bekannten und beliebten Traditionsveranstaltungen des „Happiness-Festivals“ in Schwann und „Live at the Grenz“ in Niebelsbach.

Auch nach 22 Uhr würden durch die genannten Feste erhebliche Lärmbelästigungen ausgehen: „Trotz geschlossener Fenster ist an Schlaf bei dieser Lautstärke nicht zu denken.“

Die Genehmigungsbehörden hätten eine Verpflichtung, die Gesundheit ihrer Bürger zu gewährleisten und die Nachtruhe der Anwohner sicherzustellen. Doch genau das werde von den in letzter Konsequenz verantwortlichen Bürgermeistern von Keltern und Straubenhardt, Steffen Bochinger und Helge Viehweg, „völlig ignoriert“, weshalb er beim Landratsamt Dienstaufsichtsbeschwerden erhebe „und um eine rechtsmittelfähige Entscheidung“ bitte. Auf PZ-Nachfrage sind beide Rathauschefs kurz angebunden und unterstreichen, dass ihnen die Beschwerde noch nicht einmal vorliege.

Der Leiter des Straßenverkehrs- und Ordnungsamts Oliver Müller erläuterte, dass man den Vorgang geprüft habe. Im Kern handele es sich um Dinge, die im Zuständigkeitsbereich der Ortspolizeibehörden lägen. Es sei nicht erkennbar, dass der Geräuschpegel, der auf dem Ellmendinger Weg in Dietlingen ankomme, die Vorgaben überschreite. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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