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Auf der Hochzeitswiese in Nagold stellte die Streuobstinitiative Calw-Enzkreis-Freudenstadt ihren neuen Beeren-Cidre vor.
Auf der Hochzeitswiese in Nagold stellte die Streuobstinitiative Calw-Enzkreis-Freudenstadt ihren neuen Beeren-Cidre vor.
03.05.2017

Streuobstinitiative aus Calw, Enzkreis und Freudenstadt setzt auf Vielfalt

Die „Schneewittchen“-Pro- duktfamilie der Streuobstinitiative Calw-Enzkreis-Freudenstadt hat ein neues Mitglied bekommen: Der vierte Cidre im Sortiment wurde auf der Hochzeitswiese in Nagold vorgestellt.

Neben dem klassischen Apfel-Cidre, dem Honig- und dem Bio-Cidre hat die Streuobstinitiative nun einen weiteren Apfelwein auf den Markt gebracht: den Rote-Beeren-Cidre. „Er schmeckt prickelnd und leicht und ist damit das perfekte Sommergetränk“, sagte Martina Hörmann, die Geschäftsführerin der Streuobstinitiative. Zur Verkostung des neuen Produkts begrüßte Peter Widmann-Rau, Umweltbeauftragter der Stadt Nagold, die Mitglieder der Streuobstinitiative. Dezernent Reinhold Rau vom Landratsamt Calw lobte das Engagement: „Die Initiative und auch die Produkte sind authentisch und regional.“ Außerdem sei ein Weg gefunden worden, die ökologischen, ökonomischen und reichhaltigen Komponente miteinander zu verbinden.

Martina Hörmann und der Vorsitzende der Initiative, Joachim Flik, bedankten sich für die viele Unterstützung, die sie bekommen. Sie waren sich einig, dass der neue Beeren-Cidre die Reihe der Cidre-Produkte vervollständigt und ein noch mehr Vielfalt bietet. Inzwischen möchten viele Menschen eher das Außergewöhnliche und Besondere und nicht mehr das Normale. Das ist eine Chance für die Initiative. Hergestellt wird der Cidre von der Fruchtsaftkelterei Dürr in Neubulach-Martinsmoos. Die Mitarbeiter verwenden handverlesene Äpfel. Unter Zugabe von Hefe entsteht im Fass nach der traditionellen Methode der Normandie der junge Cidre. Das neue Familienmitglied der Produktreihe besteht zu 80 Prozent aus Apfelsaft, die restlichen 20 Prozent bestehen aus den Waldbeeren, die den Apfelwein besonders fruchtig machen. Dass auch die Qualität eine sehr große Rolle spielt, war für Patricia Möller, die im Promotion-Team mitarbeitet, ein wichtiger Punkt. „Das sind nicht irgendwelche Äpfel, die da aufgesammelt werden. Die Zulieferer sind Enthusiasten, die sich mit Hingabe um ihre Bäume kümmern. Sie wissen, dass die Qualität stimmen muss, sonst nehmen wir das Obst nicht an.