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Kuschliger Hingucker: Manche Besucher wie Sandra Bayer aus Mannheim (links) und Christina Klotz aus Bruchsal brachten ihre selbst gemachten Kunstwerke, wie diesen Schal mit Farbverlaufswolle, mit nach Straubenhardt. Foto: Molnar
Kuschliger Hingucker: Manche Besucher wie Sandra Bayer aus Mannheim (links) und Christina Klotz aus Bruchsal brachten ihre selbst gemachten Kunstwerke, wie diesen Schal mit Farbverlaufswolle, mit nach Straubenhardt. Foto: Molnar
21.09.2015

Strickkurse und Spinnvorführungen beim zweiten Straubenhardter Woll-Fest

Gemütliche Strickrunden, Workshops und Kuschliges zum Anschauen – beim zweiten Straubenhardter Woll-Fest gab es alles, was das Herz von Handarbeitsfreunden begehrte.

Wie ein langer Wollfaden zog sich die gut besuchte Veranstaltung durch alle Räume des Hauses der Familie, 26 Aussteller waren vertreten. Sie boten Wolle in allen Ausführungen, Stärken und Farben – zum Spinnen, Filzen oder Stricken. Auch handgemachte Socken, Schals und Mützen waren zu finden. „Wir haben versucht, auch Aussteller mit ungefärbten Naturfasern zu bekommen“, sagte Nora Hahn von der „Flinken Masche“. Der offene Handarbeitstreff, der dem Haus der Familie angegliedert ist und bis zu vierzehn Frauen umfasst, hat das Woll-Fest nach der großen Resonanz im vergangenen Jahr zum zweiten Mal organisiert: zur Freude von Geschäftsführerin Annette Kurth. „Hier werden die neusten Stricktechniken und eine große Auswahl an Wolle gezeigt“, machte sie sich selbst auf die Suche nach dickem Garn für einen Poncho.

Viele Aussteller und Besucher kämen zum Austausch und Mitmachen. Nicht die Vermarktung stehe im Vordergrund, sondern vielmehr das Kleine und Feine mit Anspruch. So wurde nicht nur Gutes gezeigt, sondern auch Gutes getan: Mit dem Erlös der Tombola soll der Spielplatz beim Haus der Familie erneuert werden. Auch Gemeinde und Bürgermeister stünden fest hinter der Veranstaltung. „Das Woll-Fest soll zu einer festen Institution werden“, hofft Kurth.