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Sehr stürmisch und sehr feucht war es am Sonntagnachmittag in der Region. Das führte auch zu Sachschäden. Foto: dpa

Sturmtief sorgt für Gespräche mit der Versicherung

Enzkreis/Birkenfeld. Fenster kaputt, Dachluke abgerissen: Solche Vorfälle beschäftigen derzeit Betroffene und Versicherer. Auch Horst Krämer aus Birkenfeld hat es erwischt.

Einen satten Schlag habe er gehört, berichtet Horst Krämer. Und dann habe er gegen 15 Uhr am Sonntagnachmittag auch schnell gewusst, was passiert sei hindurch. Statt durch die Plexiglas-Dachluke habe er direkt in den Sturmhimmel sehen können. Immerhin: Die Installation sei zwar mit großer Kraft aus der Verankerung gerissen worden, doch an sich noch vorhanden gewesen. Sein Schwiegersohn, berichtet der 84-Jährige vom Amselweg in Birkenfeld, sei dann zeitnah vorbeigekommen und habe die Situation am Dach gerichtet. Zwar habe es eine Zeit lang reingetropft, doch er habe Glück im Unglück gehabt, dass von der doppelwandigen Plexiglashaube nur ein Hüllenteil zerstört worden sei. Durch das notdürftige Einsetzen und das Beschweren mit Steinen regne es nicht mehr rein. Heute soll, laut Krämer, bereits eine professionelle Handwerkerreparatur erfolgen.

Erstaunt war Krämer, was die Versicherung alles benötige: Fotos und Daten von der Wetterstation. Immerhin: Die Berichterstattung aus der „Pforzheimer Zeitung“ mit den Wetterdaten und der Sturmberichterstattung könnte sich als hilfreich erweisen. Im Bericht des Polizeipräsidiums Karlsruhe wird Bezug nehmend auf den Deutschen Wetterdienst (DWD) für den 10. Februar von einer Unwetterwarnung mit orkanartigen Böen die Rede. Der Wind habe sich ab 12 Uhr „merkbar bis hin zu Sturmböen, begleitet von zum Teil kräftigen Regenfällen“, gesteigert. Erst gegen 20 Uhr sei es ruhiger geworden.