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Noch liegt die Stadt Bad Wildbad im Winterschlaf. Doch das soll sich schon bald ändern.  Foto: Tourismus Bad Wildbad 

Symposium: Tourismus in Bad Wildbad für die Zukunft fit machen

Bad Wildbad.. In einer Videokonferenz hat am Freitagnachmittag ein Symposium unter dem Motto „Wie überstehen wir die Krise“ stattgefunden, um sich über die aktuelle, coronabedingte Situation hinsichtlich des Tourismus in Bad Wildbad auszutauschen. Sämtliche Leistungsträger, Hoteliers, Gastronomen, Einzelhändler, Vertreter der Freizeitattraktionen, des regionalen Tourismus und der Dehoga und Mitarbeiter der Stadt kamen zusammen, um über die Herausforderungen zu diskutieren.

Wolfgang Richter, Vorsitzender des Dehoga-Stadtverbandes, forderte, die Vermarktung Wildbads zukünftig noch mehr auf Übernachtungsgäste auszurichten. Frank Rieg, Geschäftsführer der Staatsbad Wildbad Bäder- und Kurbetriebe GmbH, erwartet für dieses Jahr eine Öffnung der Thermen in Bad Wildbad nur unter sehr strengen Zugangs- und Hygienevorschriften.

Roland Haag, Projektleiter der Hängebrücke Wildline, informierte über Marketingmaßnahmen und über den neuen Online Shop der Brücke. Für jegliche Veranstaltungen stehen bereits die Konzepte, die Umsetzung muss jedoch aufgrund der aktuellen Lage flexibel und kurzfristig erfolgen. Stefanie Dickgiesser, Geschäftsführerin der Touristik Bad Wildbad GmbH, informierte über ein Veranstaltungskonzept, das ebenfalls kurzfristig umgesetzt werden kann. Marina Lahmann, Stadtmarketing der Stadt Bad Wildbad, zeigte die aktuelle Situation im Einzelhandel und im Stadtmarketing auf. Tido Lüdtke, Kämmerer der Stadt Bad Wildbad, gab einen Einblick in den Haushalt der Stadt. Ricarda Becker, stellvertretende Vorsitzende der Kreis-Dehoga, zeigte Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung auf und warb bei allen Betrieben weiterhin um Optimismus und um regionale Zusammenarbeit. Der Geschäftsführer der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald (TNS) appellierte an die Betriebe, die momentan ruhige Zeit zu nutzen, Angebote hinsichtlich Qualität zu überprüfen und dem Gast durch Inspiration Lust auf den Schwarzwald zu machen.

In einer Diskussionsrunde konnten alle Teilnehmer Fragen stellen und sich austauschen. Hierbei kristallisierte sich heraus, dass vorrangig die Kundenbindung und damit auch das stetige „in-Kontakt-bleiben mit dem Gast“ das A und O des Marketings eines jeden Betriebes sein muss. Qualität und Freundlichkeit stehen dabei an oberster Stelle. Des Weiteren ist es wichtig, dass lokale Betriebe auch über die kommunalen Ortsgrenzen hinaus zusammenarbeiten und dadurch an einem Strang ziehen.

„Wir freuen uns, dass so viele Betriebe an unserem Symposium teilgenommen haben. Das zeigt, dass die Plattform angenommen wurde und ein Austausch notwendig und sinnvoll war. Das positive Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestätigt uns in diesem Format. Wir unterstützen unsere Betriebe, wo wir können“, so Klaus Mack, Bürgermeister der Stadt Bad Wildbad.