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Gegen das Vergessen von Nitindra Nath Ganguly (von links): Stefanie Dickgesser (Leiterin Touristik & Kur), Ehrenbürger Karl-Heinz Bertsch, Matthias Leyn (Bürgermeister) und Dieter Wiedenmann (Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Schömberg). Foto: Privat
Gegen das Vergessen von Nitindra Nath Ganguly (von links): Stefanie Dickgesser (Leiterin Touristik & Kur), Ehrenbürger Karl-Heinz Bertsch, Matthias Leyn (Bürgermeister) und Dieter Wiedenmann (Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Schömberg). Foto: Privat
11.05.2018

Tafel an Schömberger Rundweg erinnert an Enkel eines Literaturnobelpreisträgers

Schömberg. In Gedanken an den Enkel des berühmten Philosophen, Dichter und Pädagogen Rabindranath Tagore erinnert eine Tafel auf dem Kurortgeschichtlichen Rundweg. Nitindra Nath Ganguly wurde in Schömberg begraben. Seine letzte Ruhestätte befindet sich am Hintereingang des Schömberger Friedhofes.

Die Grabstätte, die von internationaler kultureller Bedeutung ist, ist erst 1988 in das Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten. Sie ist die letzte Ruhestätte des jungen Inders Nitindra Nath Ganguly, des einzigen Enkels von Rabindranath Tagore. Tagore, der zwischen 1861 und 1941 lebte, war der erste indische Literaturnobelpreisträger.

Nath ist der Sohn von Tagores Tochter Mira und deren Mann Ganguly. Er machte sich 1930 auf den Weg nach Deutschland, da er sich für eine Ausbildung im Druck- und Verlagswesen interessierte.

Das Grab wird auch heute noch von indischen Politikern und Diplomaten besucht. Letztes Jahr war die indische Botschafterin Mukta Dutta Tomar zu Gast.

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