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Nach der morgendlichen Zeitungsrunde ist in der Tagespflege in Engelsbrand für die Senioren Gymnastik mit dem Noppenball angesagt. Dabei sind Leiterin Agnes Köves (stehend, links) und Beschäftigungstherapeutin Sabine Theurer (rechts). Foto: Schmid
Nach der morgendlichen Zeitungsrunde ist in der Tagespflege in Engelsbrand für die Senioren Gymnastik mit dem Noppenball angesagt. Dabei sind Leiterin Agnes Köves (stehend, links) und Beschäftigungstherapeutin Sabine Theurer (rechts). Foto: Schmid
27.12.2016

Tagsüber in geschulten Händen: Tagespflege immer wichtiger

Engelsbrand. Die Tagespflege als Bindeglied zwischen Angehörigen und Senioren gewinnt an Bedeutung. Jetzt wurde ein Förderverein für die Engelsbrander Einrichtung gegründet.

Von einem Tag auf den anderen war der Vater von Elke Mücke ein Anderer. Der 91-Jährige ist dement. „Bis ins hohe Alter war er sehr selbstständig“, erzählt seine Tochter. Unter „normalen Umständen“ – sprich ohne Demenz – wäre ihr Vater niemals in eine Einrichtung wie die Senioren-Tagespflege in Engelsbrand gegangen, ist sich die 59-Jährige sicher. Heute sind sie und ihr Bruder, in dessen Haus der Vater seine Räumlichkeiten hat, froh, dass es solche Angebote gibt.

In Engelsbrand wurde in diesem Jahr ein Förderverein für die örtliche Tagespflege gegründet. Mit dem Ziel, dass die Mitglieder das hauptamtliche Team der Tagespflegeeinrichtung unterstützen, um den Senioren Ausflüge ins Gasometer oder an den Mummelsee zu ermöglichen oder gemeinsam Erdbeeren pflücken zu gehen um hinterher Marmelade einzukochen. „Ohne den Förderverein war das schwieriger, jetzt begleiten Mitglieder die Unternehmungen“, erklärt Agnes Köves, die die Tagespflegeeinrichtung leitet.

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