nach oben
Jede Menge Bindemittel war nötig, um die Wilferdinger Tankstelle von ausgelaufenem Diesel zu befreien.
Jede Menge Bindemittel war nötig, um die Wilferdinger Tankstelle von ausgelaufenem Diesel zu befreien. © Feuerwehr Remchingen
27.05.2013

Tank-Sattelzug lässt unterirdisches Diesellager an Tankstelle überlaufen

Remchingen-Wilferdingen. Weil der Fahrer eines mit Benzin und Diesel beladenen Tank-Sattelzuges beim Befüllen eines unterirdischen Kraftstofflagers einer Tankstelle an der Bahnhofstraße in Remchingen-Wilferdingen zu viel Diesel fließen ließ, musste die Feuerwehr Remchingen am Montagnachmittag eingreifen. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr und das umsichtige Verhalten des Tankstellenpächters verhinderten eine Gefahr für die Umwelt.

Die Feuerwehr Remchingen wurde mit dem Stichwort „Gefahrstoff-1“ um 14.45 Uhr alarmiert. Gemeldet wurde, dass an einem Tanklaster ein Teil der brennbaren Flüssigkeit ausgetreten war. Weder die Kraftstoffart noch deren Menge waren zunächst bekannt. Zur Erkundung rückte vorab der Einsatzleitwagen 1 mit dem Feuerwehrkommandanten aus. In der Zwischenzeit wurde der Gerätewagen-Logistik 2 bereits mit dem Rollwagen "Ölschaden" ergänzt.

Der Auflieger des Tank-Sattelzuges stand in einer rund 30 Quadratmeter großen Diesel-Lache. Der unterirdische Tank wurde versehentlich überfüllt, weshalb die brennbare Flüssigkeit auf den Betonboden unter dem Fahrzeug floss. Eine Gefahr für die Umwelt bestand nicht, denn der Tankstellenbesitzer hatte alle Kanaleinläufe bereits gesichert.

Aufgrund der Brandgefahr entschied der Feuerwehrkommandant, dass neben den sechs Feuerwehrangehörigen auf dem Gerätewagen-Logistik 2 auch das Tanklöschfahrzeug 16/25 mit vier Feuerwehrangehörigen die Einsatzstelle anfährt. Nachdem der Brandschutz mittels Wasser (Schnellangriffseinrichtung) und einem Schaumrohr sichergestellt war, konnte das Abbinden der ausgelaufenen Flüssigkeit beginnen. Die Endreinigung des Bodens durch eine Fachfirma hat die Tankstelle beauftragt. fw