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Rhythmus im Blut: Maria Gettmann und Wolfgang Feiler tanzen der PZ etwas vor. In Niefern wollen sie bei der eigenen Tanznacht am 7. November schwofen.
Rhythmus im Blut: Maria Gettmann und Wolfgang Feiler tanzen der PZ etwas vor. In Niefern wollen sie bei der eigenen Tanznacht am 7. November schwofen.
22.10.2015

Tanznacht in Niefern: Hilfe im Takt der Musik

Wenn es ums Tanzen geht, sprudelt Wolfgang Feiler über. Der Huchenfelder ist glücklich, wenn er mit Partnerin Maria Gettmann eine flotte Sohle aufs Parkett legen kann. Und weil es die Gelegenheit dazu in der Region nicht mehr allzu oft gibt, organisiert er sich die Tanzabende gerne selbst.

Im Januar hat das Paar so bei der Schlagernacht mit rund 160 weiteren Tanzbegeisterten im Pforzheimer Schützenhaus geschwoft. Jetzt wird die Tanzfläche noch einmal erheblich vergrößert. Mit dem Schlagerparty-Experten Andreas Hammerschmidt geht es an die „Große Pforzheimer Tanznacht“, die aber im Nieferner Ameliussaal stattfindet. Am 7. November ab 20 Uhr sollen bis zu 410 Menschen auf ihre Kosten, die die Tanzleidenschaft von Maria Gettmann und Wolfgang Feiler teilen.

„Ich will aus Spaß an der Freude diese Veranstaltung in die Region holen“, sagt der Huchenfelder. „Und um etwas Gutes zu tun“, ergänzt Maria Gettmann. Der Erlös der Veranstaltung soll der PZ-Hilfsinitiative „Menschen in Not“ zugute kommen. Dafür verzichten Künstler auf Teile ihrer üblichen Gage, Sponsoren unterstützen die Tanznacht und die Bewirtung stiftet das Nieferner Hotel „Goll“. Auf der Bühne stehen werden der auch aus Sendungen wie dem ZDF-Fernsehgarten bekannte Schlagersänger Oliver Thomas – ein waschechter Schwarzwälder –, „ManFred“ aus Siebenbürgen, Agatha Singer sowie Andreas Hammerschmidt und die Schlagerbengel. Für einen Gastauftritt sorgt ein echter Pforzheimer Publikumsmagnet: Pop-Tenor Enzo D. Eugenio, der zuletzt etwa auf der Mühlacker Gartenschau begeistert hat, will Stimmung in den Ameliussaal bringen. Und wenn die Hobby-Tänzer Anregungen holen wollen, können sie verfolgen, was die Aktiven der Tanzschule Saumweber-Fischer auf die Bühne bringen.

Warum er sich selbst Tanzabende organisiert? Wolfgang Feiler sagt, bisherige Alternativen in der Region hätten oft eher den Charakter einer Disco. „Bei Ü30-Partyszum Beispiel ist es auf der Tanzfläche oft so eng, dass man nicht mal mit einem Foxtrott durchkommt.“ Das ist zu wenig für einen, der von sich sagt, dass er zwar vor allem lateinamerikanische Tänze liebe, aber im Grunde alles gern aufs Parkett bringe „außer einem langsamen Walzer“, so der Huchenfelder. In Niefern im Ameliussaal soll er mit Maria Gettmann alles tanzen können.