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04.01.2016

Technisches Hilfswerk in Niefern-Öschelbronn gibt Rückblick auf ereignisreiches Jahr

Niefern-Öschelbronn. Bei der Feier des Technischen Hilfswerks (THW) in Niefern-Öschelbronn kamen die THW-Kräfte im Feuerwehrhaus Niefern zusammen. In seiner Begrüßungsrede blickte Ortsbeauftragter Timo Leonhard auf ein ereignisreiches Jahr zurück. THW-Fachleute aus Niefern-Öschelbronn hätten im Jahr 2015 rund 2600 Einsatzstunden geleistet. Beispielhaft nannte Leonhard die Großeinsätze bei der Umweltkatastrophe an der Jagst und beim Bau des Flüchtlingslagers in Erding.

Insgesamt leisteten die 46 Frauen und Männer über 17.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit für den Bevölkerungsschutz. Als weitere Meilensteine des Jahres nannte der Ortsbeauftragte zum Beispiel die Einführung des Digitalfunks, die Jahreshauptübung und die Beschaffung eines Lastwagens für die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen. 

Beim Ausblick auf das nächste Jahr hob Leonhard den geplanten Neubau einer THW-Unterkunft hervor. Das passende Grundstück sei ausgesucht und die Bauplanung abgeschlossen. Der Bund wolle in diesem Jahr mit dem Bau beginnen.  „Nach so vielen herben Rückschlägen und Hunderten Stunden Arbeit befinden wir uns endlich auf einem guten Weg zur neuen Unterkunft“, freute sich der Ortsbeauftragte. Eine weitere Herausforderung sah Leonhard im Aufbau der neuen Fachgruppe Elektroversorgung.

Nicole Hamoudi-Winkler erhielt die Ehrenplakette des Technischen Hilfswerks als Zeichen des Dankes und für langjährige Verbundenheit zum THW. Für ihre langjährige aktive Mitwirkung im THW wurden Markus Schuster, Markus Mürle (je 20 Jahre), Stefan Lehrer (30 Jahre) und Karl-Friedrich Klein (50 Jahre) geehrt. Anett Dorn, Fabian Kettenbach und Daniel Fletschinger erhielten das THW-Einsatzzeichen für Humanitäre Hilfe im Ausland. 2014 leisteten sie Katastrophenhilfe bei einem Stromausfall in Slowenien bzw. beim Hochwasser in Bosnien und Herzegowina. Die überdurchschnittlichen Leistungen im Dienst des THW von Patrick Heller, Pascal Nouvel und Daniel Fletschinger wurden mit dem THW-Helferzeichen in Gold anerkannt. Eine besondere Ehrung erhielt Martin Schotte für seine Verdienste um das Technische Hilfswerk: Er wurde vom THW-Präsidenten mit dem Ehrenzeihen des THW in Bronze ausgezeichnet.