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Max Giesinger hat es ins Halbfinale von "The Voice of Germany" geschafft. Und im Clubhaus vom FC Germania Singen bricht Jubel aus. © Reinhardt
Max Giesinger im Halbfinale von "The Voice of Germany" © ProSieben/Sat.1
27.01.2012

"The Voice"-Viewing: Fans fiebern mit Max Giesinger

Remchingen-Singen. Jubelschreie und tosender Beifall dringen beim Public-Viewing durch das Clubhaus des FC Germania Singen. Nein, die Fußball-Europameisterschaft lässt noch ein bisschen auf sich warten. Max Giesinger, Teilnehmer bei der Sat.1-Castingshow „The Voice of Germany“, hat sich souverän in das Halbfinale des Gesangwettbewerbs gesungen. Und Max hat in Singen ein Heimspiel.

Bildergalerie: "The Voice of Germany": Daumen drücken für Max Giesinger

Neben den Eltern und der Familie waren rund 50 treue Fans jeden Alters am Freitagabend in das Vereinsheim gekommen, um Max die Daumen zu drücken. Unter den Zuschauern kennt man den aus Waldbronn stammenden Mädchenschwarm. „Max hat schon öfters auf Weihnachtsfeiern im Vereinsheim und in der Kulturhalle gesungen“, erzählt Christian Holz, ein guter Freund von Max. „2006 habe ich ihn zum ersten Mal auf unserem Sommerfest spielen gehört“, erinnert sich Andreas Hummel, ein Schulkamerad des Vaters. „Er ist hier gut bekannt,“ fügt Till Warneck hinzu.

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Je näher der Auftritt des Lokalhelden rückt, der an diesem Abend die schwierige Aufgabe hat als Letzter auftreten zu müssen, umso angespannter wird die Stimmung unter den Gästen. „Die Spannung steigt. Die Konkurrenz ist einfach super gut“, bemerkt die Stiefmutter von Max, Andrea Giesinger. „Aber ich bin mir trotzdem zu 100 Prozent sicher, dass er weiter kommt“. Der Vater von Max, Carlo Giesinger hat auch schon eine plausible Begründung parat: „Max kommt einfach super gut beim Publikum an“.

Dann ist es endlich soweit. Ein Konzentration mahnendes Zischen geht durch das Clubhaus, alle starren wie gebannt auf die Videoleinwand. Als letzter Kandidat an diesem Abend singt Max das Lied „Vom selben Stern“ von „Ich+Ich“. Nach dem Auftritt hoffnungsvoller Applaus. „Es macht einfach Spaß, ihm zuzuhören“, sagt ein Mannschaftskamerad, der mit Max Fußball gespielt hat.

„Super! Besser als gedacht“, sagt Papa Giesinger sichtlich erleichtert, der erklärt, dass Max mit der Songauswahl seines Coaches Xavier Naidoo nicht sehr zufrieden gewesen ist. „Aber das schlimmste steht uns noch bevor“, fügt er hinzu.

Bei der Bekanntgabe des Ergebnisses ist die Stimmung dann zum Zerreißen gespannt. Als das Zuschauervoting bekannt gegeben wird, hält es im Vereinsheim niemand mehr auf den Sitzen. Ausgelassene „Max! Max!“-Chöre schallen durch den Raum. Max Giesinger konnte sich durch das Zuschauervoting als erster des Teams Xavier Naidoo direkt für das Halbfinale qualifizieren. Da wird die Entscheidung des Team-Coaches Naidoo, Mic Donet als zweiten Kandidaten für das Halbfinale zu nominieren, fast zur Nebensache.

Und wie stehen die weiteren Chancen für Max? „Wenn die Zuschauer entscheiden, hat Max sehr, sehr gute Chancen auf das Finale“, meint die Stiefmutter von Max. „Allerdings scheint mir Mic Donet mehr Sympathien bei Naidoo zu haben als Max“, bemerkt der Vater. „Trotzdem: Wenn er es schafft, die Zuschauer auf seine Seite zu bekommen, ist das Finale drin“, sind sich die beiden einig. Eine Meinung, die die restlichen Fans im Vereinsheim laut bejubeln.

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