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Buntes Treiben beim Bürgerfest auf dem Gelände der Lucas-Moser-Schule und Leckeres aus 23 Nationen: Hier reicht Monika Zeithammel Wilhelm und Karin Hoffmann (von rechts) eine rumänische Spezialität.  Fotos: Tilo Keller
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Mit vollem Einsatz: 130 Kinder aus Tiefenbronn und Mühlhausen machten beim Musical „Geschöpf der Nacht“ mit, dem größten Projekt im Rahmen des Integrationskonzepts „Lerninsel“. Der Auftritt begeisterte das Publikum und erntete stürmischen Applaus.
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Sozialminister Manfred Lucha (Grüne, Mitte) mit Ingrid Groß und Bürgermeister Frank Spottek am Goldenen Buch.

Tiefenbronn feiert mit Sozialminister Manfred Lucha beim Bürgerfest das Miteinander

Tiefenbronn. Nicht nur die Köstlichkeiten aus 23 Nationen haben beim Bürgerfest in Tiefenbronn die Vielfalt der Gemeinde sichtbar gemacht. Bei seinem Besuch hat sich Minister Manfred „Manne“ Lucha vom Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg sehr beeindruckt vom Engagement der Bürger gezeigt.

„Dieses Fest will ein Fest der Integration sein“, sagte Bürgermeister Frank Spottek bei der Eröffnung auf dem Areal der Lucas-Moser-Schule. Zu den Gästen gehörten neben Minister Lucha auch die Landtagabgeordneten Stefanie Seemann (Grüne) und Erik Schweickert (FDP). „Vielfalt bedeutet bei uns in Tiefenbronn Bereicherung“, sagte Bürgermeister Spottek. „Damit sich alle Menschen einbringen, teilhaben und zugehörig fühlen braucht es Ideen.“ Eine davon stammte von der Integrationsbeauftragten Ingrid Groß mit dem Konzept der Lerninsel – von Luchas Ministerium mit 30.000 Euro gefördert. Ehrenamtliche von Vereinen, der Kirchen, kommunaler Einrichtungen und private Bürger brachten sich ein: als Hausaufgabenbetreuer, Lesepaten oder beim Einsatz in Kursen und Projekten.

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Bürgerfest in Tiefenbronn: Vielfalt und Integration im Mittelpunkt

In seiner Ansprache bezeichnete Minister Lucha bürgerschaftliches Engagement als Hochamt der Demokratie. Nach einem kurzen Ausschnitt aus dem größten Projekt der Lerninsel, einem Musical mit 130 Kindern, startete ein weiteres Projekt, nämlich der kulinarische Rundgang mit Fingerfood aus 23 Nationen. Zu ihrem Projekt sagte Ingrid Groß: „Wichtig war mir, dass alle Kinder teilhaben können und es keine Exklusivitäten gibt.“ Lucha lobte die Lerninsel: „Ziel ist der Zugang zu den Regelangeboten. Wir wollen nicht Fürsorge sondern eigenverantwortliche Persönlichkeiten.“

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