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26.01.2018

Tiefenbronn kann auf Steuereinnahmen setzen

Tiefenbronn. Gemeindekämmerin Cornelia Hoeß hat dem Gemeinderat den Verwaltungshaushalt für das Jahr 2018 vorgestellt. Sie rechnet mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von knapp 16,2 Millionen Euro. Damit liegt die Summe um 108 000 Euro unter dem Ansatz des Vorjahres. Zu den wesentlichen Einnahmen gehören die Grundsteuer A und B, für die in diesem Jahr mit 649 800 Euro gerechnet wird. Die Hebesätze blieben unverändert. Bei der Gewerbesteuer rechnet die Kämmerin mit 1,7 Millionen Euro.

Als wichtigste Einnahmequelle bezeichnete sie die Einkommenssteuer, wofür sie rund 3,9 Millionen Euro ansetzt. Die Schlüsselzuweisungen vom Land samt der Investitionspauschale sollen mit 1,6 Millionen Euro veranschlagt werden.

Dabei wirkt sich die Erhöhung der Pro-Kopf-Pauschale und der Investitionspauschale positiv aus. Zu den sonstigen wesentlichen Einnahmen rechnet Hoeß rund 1,8 Millionen Euro aus Gebühren. Zuweisungen des Landes werden mit 609 000 Euro eingeplant. Bei den Ausgaben rechnet die Kämmerin mit rund 1,4 Millionen Euro für die Finanzausgleichsumlage und rund 1,7 Millionen Euro für die Kreisumlage. Personalkosten werden mit rund 3,7 Millionen Euro eingeplant. Mit rund 2,8 Millionen Euro wird bei den Ausgaben für den sachlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand gerechnet. Dazu gehören sowohl größere Posten, wie die Zuweisung an den Zweckverband Abwasserbeseitigung Biet in Höhe von 480 000 Euro als auch kleinere Ausgaben, wie die Pflege einer „Trollblumenwiese“ in Lehnningen für rund 1500 Euro. Die Pflegekosten dieser bundesweit gefährdeten Pflanzenart lagen in der Vergangenheit beim Landratsamt.

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