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Tierisch was los

Tief ins Glas geschaut: Ein zahmer Rabenvogel macht für zwei Stunden Station bei Familie Gratzer in Obernhausen. Das war im Sommer 2015. Ein Jahr später sorgte ein ähnlicher Vogel für Aufsehen auf dem Penny-Parkplatz bei der Grenzsägmühle. Aktuell gibt es Unruhe wegen einer Rabenkrähe bei der Schule im Dietlinger Speiterling. Hinten im Bild zu sehen: Ralf Gratzer. Foto: Privat
Tief ins Glas geschaut: Ein zahmer Rabenvogel macht für zwei Stunden Station bei Familie Gratzer in Obernhausen. Das war im Sommer 2015. Ein Jahr später sorgte ein ähnlicher Vogel für Aufsehen auf dem Penny-Parkplatz bei der Grenzsägmühle. Aktuell gibt es Unruhe wegen einer Rabenkrähe bei der Schule im Dietlinger Speiterling. Hinten im Bild zu sehen: Ralf Gratzer. Foto: Privat
26.01.2017

Tiere sorgen in Region für Aufsehen – nicht immer bösartig wie in Dietlingen

Keltern/Birkenfeld. Aktuell sucht eine Rabenkrähe die Menschen beim Speiterling in Dietlingen heim. Insbesondere das Schulgelände ist betroffen. Das sorgt für viel Unruhe. Kein Wunder also, dass die Kelterner Verwaltung nun mit Hochdruck hinter dem schwarzen Vogel her ist. Aber es gibt auch tierische Ereignisse in der Region, über die man sich freuen kann.

Neu ist die Belästigung durch Rabenvögel nicht. Schon 2016 hatte ein Rabenvogel den Penny-Parkplatz bei der Niebelsbacher Grenzsägmühle unsicher gemacht. Doch die Geschichten um die bisweilen als bedrohlich empfundenen, großen schwarzen Vögel gehen viel weiter zurück. Ja, es gibt sogar eine Schwarzwald-Sage, in der der Altlohrabe auftaucht, den die Menschen seinerzeit fürchteten und der ihnen das Vesper und die Kopfbedeckung raubte.

Aber es gibt auch schöne, weil friedliche Begebenheiten mit diesen schwarzen Zeitgenossen. PZ-Leser Ralf Gratzer von der Erlachstraße aus Obernhausen kam aufgrund der aktuellen Berichterstattung aus Dietlingen extra in die Redaktion, um eine Begebenheit aus dem Jahr 2015 in Erinnerung zu rufen. Im Sommer des genannten Jahres saß Gratzer auf der Gartenterrasse. Der Nachmittag im September sei etwas kühl gewesen, weshalb er sich einen Pullover übergezogen hatte.

Vor ihm auf dem Gartentisch stand ein Radler. Mit einem Mal sah er einen großen Vogel auf der Dachrinne sitzen, der neugierig beobachtete, wie seine Frau Andrea Bea-Gratzer die Tomatensträucher zurückschnitt. Wenig später saß der Vogel bereits bei ihm auf dem Tisch und nahm tiefe Schlucke aus dem Glas mit dem Radler. Gratzer sah nicht nur mit Vergnügen zu, sondern organisierte auch eine Wasserschüssel, die der Rabenvogel ausgiebig beäugte. Doch die Kombination aus Bier und Limonade schien dem Tier deutlich mehr zuzusagen, denn es verschmähte das Wasser, um sich gleich wieder dem Radler zu widmen, erinnert sich der Obernhausener schmunzelnd.

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