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Stellen im Wimsheimer Rathaus Fotos und Masken aus: die Steckenpferdkünstler Jürgen Riel (links) und Klaus Graeb. Foto: Fux
Stellen im Wimsheimer Rathaus Fotos und Masken aus: die Steckenpferdkünstler Jürgen Riel (links) und Klaus Graeb. Foto: Fux
07.01.2016

Tierfotos und Masken im Wimsheimer Rathaus zu sehen

Für Bürgermeister Mario Weisbrich, seine Mitarbeiter und auch für die Besucher des Rathauses ist es längst Tradition, dass die Wände und Vitrinen Kunst von Steckenpferdkünstlern präsentieren.

Derzeit sind eindrucksvolle Tierfotos von Klaus Graeb, die auf seiner Reise durch Südafrika entstanden sind, zu sehen. Reisefotograf Graeb hatte den Finger im richtigen Augenblick am Auslöser und hielt so beeindruckende Tierporträts fest. Doch was häufig wie zufällig aussieht, ist Kunst und vor allem auch Arbeit, die viel Geduld erfordert. Denn stimmen müssen nicht nur das Motiv, sondern auch die Lichtverhältnisse und die Farben, denn Graeb bearbeitet seine Fotos nicht nach. Er setzt in seinen Exponaten auf Originalität und Natürlichkeit. Begleitend zu den Fotos von Klaus Graeb präsentiert Jürgen Riel Masken aus aller Welt, die er gemeinsam mit seiner Frau Marianne auf Reisen rund um den Globus gesammelt hat. Die Masken spiegeln die Kulturen vieler Länder und Kontinente wider.

Das Material ist so unterschiedlich wie die Masken selbst, darunter Exponate aus Holz, Keramik, Stein, aber auch Pappmaché. Aus Tunesien stammt beispielsweise eine Maske aus Leder, in Griechenland wurde dafür Stein verwendet und auf Kuba, in Bulgarien, Kenia ebenfalls Holz, Lavastein kommt in Sizilien zum Einsatz. Die Masken sind Kunstwerke: Sie schmücken Wände und Vitrinen und nur die wenigsten von ihnen könnten tatsächlich auch getragen werden. Die Ausstellung im Wimsheimer Rathaus ist noch bis Dienstag, 23. Februar, während der Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.