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Als Vorbereitung für die anstehenden Lokalschauen erhielten die Züchter bei der Kreisjungtierlehrschau in Königsbach unter anderem auch Tipps von Wertungsrichterin Doris Clown (rechts) aus Neuhausen. Foto: Faulhaber
Als Vorbereitung für die anstehenden Lokalschauen erhielten die Züchter bei der Kreisjungtierlehrschau in Königsbach unter anderem auch Tipps von Wertungsrichterin Doris Clown (rechts) aus Neuhausen. Foto: Faulhaber
15.09.2015

Tipps für Züchter bei der Jungtierschau in Königsbach

Ist die Körperform ausgewogen, das Gewicht in Ordnung, die Zeichnung akkurat und die „Behanglänge“– dabei geht’s um die Ohren bei Widderkaninchen – den Vorgaben entsprechend? Und wie ist der Pflegezustand des Kaninchens? Hat der Hahn einen Doppelzacken am Kamm, was ein „Ausschlussfehler“ wäre, und wie sieht’s mit dem Gesamteindruck, der Form, den Federn, der Augenfarbe und den Füßen des Federviehs aus? Was da in der Halle des SV Königsbach so genau und akribisch von den Wertungsrichtern begutachtet wurde, waren die Jungtiere der Geflügelzüchter des Kreisverbands, die für die herbstlichen Lokalschauen bestens vorbereitet sein sollen.

Auch wenn die Zahl der ausgestellten Kaninchen mit etwas über 120 in verschiedenen Rassen und Farbenschlägen – darunter 28 Tiere von Jungzüchtern – geringer war, als im Vorjahr, so war der Kreisvorsitzende Jörg Hess dennoch mit den überwiegend guten bis sehr guten Ergebnissen zufrieden. Er bemängelte allerdings, dass von den 32 Kreisvereinen nur 13 an der Jungtierlehrschau beteiligt waren. „Die Hälfte der Vereine stellen nie aus“, so der Kreis- und Verbandsvorsitzende sowie Vizepräsident des Bundesverbands der Rassekaninchenzüchter.

Bei den Geflügelzüchtern war mit 40 Tieren ebenfalls ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, allerdings geht es beim Geflügel nicht um Bewertung, wie der Kreisvorsitzende Bernhard Lauinger erklärte. „Wir machen hier nur eine Tierbesprechung und haben bewusst fehlerhafte Exemplare dabei, um zu zeigen, was nicht sein soll.“ Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.