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Brenzlige Situation am Neuberg in Ellmendingen: Der aggressive Jungbulle musste schließlich erschossen werden.
Brenzlige Situation am Neuberg in Ellmendingen: Der aggressive Jungbulle musste schließlich erschossen werden. © Privat
09.05.2016

Tod an Himmelsleiter: Polizei muss in Ellmendingen aggressiven Jungbullen erschießen

Erschossen worden ist am Samstag ein Jungbulle in Ellmendingen, der auf einer Weide bei Dietlingen ausgebüxt war. Das Tier gehörte zum Aussiedlerhof Wüst in Ellmendingen. Nachdem der aggressive Jungbulle sich seinen Weg von der Weide durch die Weinberge geebnet hatte, kam er schließlich nach Auskunft des Polizeipräsidiums Karlsruhe gegen 16.56 Uhr im Ellmendinger Wohngebiet Neuberg zum Stehen. An der sogenannten Himmelsleiter nahm der tierische Ausflug dann um 17.50 Uhr ein tragisches Ende.

Die Beteiligten beschreiben die Situation an der erwähnten Steiltreppe als in jeder Beziehung brenzlig. Es musste verhindert werden, dass das unberechenbare Tier auf unbeteiligte Passanten in der Ellmendinger Ortslage losgehen konnte.

Der Streifendienst konnte das Tier nicht erlegen, wie Polizeisprecher Dieter Werner erläuterte, weil man sich mit der Dienstpistole für einen sicheren Schuss dem Bullen hätte zu stark nähern müssen. Die Beamten des Polizeireviers Neuenbürg hätten deshalb einen versierten Kollegen vom Polizeirevier Süd mit Dienstgewehr angefordert. Dieser alarmierte Schütze habe das Tier mit seiner Langwaffe aus sicherer Entfernung getötet. Danach wurde der Bulle vom Halter abtransportiert. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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