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Ein Bagger beförderte einen Teil des Brockens den Hang hinab. © Meyer
Die Zickzackwege hinauf zum Sommerberg waren gesperrt. © Meyer
Der Schreitbagger hat den Felsbrocken bearbeitet. © Meyer
21.03.2019

Tonnenschwerer Felsblock drohte abzustürzen: Gebiet in Bad Wildbad weiträumig abgeriegelt

Bad Wildbad. Das hätte böse enden können: Ein rund zehn Tonnen schwerer Felsbrocken drohte in Bad Wildbad einen Steilhang hinabzustürzen. Direkt auf die beliebten Zickzack-Wanderwege, die zur Hängebrücke und zum Baumwipfelpfad auf dem Sommerberg führen und direkt auf die Straße und den Parkplatz bei der Marienruhe.

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„Gefahr in Verzug“, meldete am Donnerstag die Stadtverwaltung und sperrte umgehend sämtliche angrenzenden Wanderwege. Der Jahnweg wurde für den Fahrzeugverkehr ebenfalls dicht gemacht. Das Landratsamt Calw traf Vorkehrungen für eine eventuell notwendige Sperrung des Meisterntunnels. 

Revierförster Andreas Wacker war die Erdscholle mit dem gigantischen Buntsandstein in den vergangenen Tagen aufgefallen. Er forderte zunächst das Technische Hilfswerk (THW) Neuenbürg-Arnbach an, um das Gestein eventuell zu sprengen. „Zu gefährlich“, entschieden die Experten vom THW.

Spezialisten aus Österreich sind derzeit damit beschäftigt, den Hang entlang der gesperrten B 296 zwischen Calmbach und Oberreichenbach zu sichern. Darunter auch der Schreitbagger-Fahrer Anton Huber aus Kärnten. Von der Hochwiesenstraße, etwa 20 Meter oberhalb des Felsbrockens, pflügte sich sein Spezialbagger mit seinen spinnenartigen Schreitbeinen den Sommerberg-Hang hinab. Mit der Schaufel versetzte der Bagger dem Felsbrocken mehrere Stöße, bis sich dieser schließlich in Bewegung setzte und in zwei Teilen im Tal landete.

Gegen 15.45 Uhr konnten dann auch die Straßen- und Wegesperrungen wieder aufgehoben werden.

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