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Tote Frau aus Nagold ist vermisste Unterreichenbacherin © Ketterl
23.02.2011

Tote Frau aus Nagold ist vermisste Unterreichenbacherin

UNTERREICHENBACH. Bei der toten Frau, die ein Jäger am Sonntagmittag in der Nagold entdeckt hatte, handelt es sich um die vermisste 46-jährige Frau aus Unterreichenbach. Das hat die von der Rechtsmedizin durchgeführte Obduktion am Mittwochvormittag ergeben.

Bildergalerie: Feuerwehr birgt eine Frauenleiche aus der Nagold

Zuerst hatte ein Jäger nur eine Jacke im Wasser gesehen. Dann entdeckte er die Leiche am Nagold-Wehr in den Horlachwiesen. Für die Feuerwehr begann danach eine komplizierte, mehrstündige Bergungsaktion.

Der Jäger aus Huchenfeld und sein Begleiter waren am Sonntag gegen 11.50 Uhr am Nagold-Wehr zwischen Unterreichenbach und Dillweißenstein auf Kormoransuche unterwegs gewesen, als sie eine Jacke im Wasser an einer Stromschnelle hängen sahen. Sie alarmierten die Polizei. Die Männer der Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehrleute aus Dillweißenstein und Eutingen bargen die Leiche der Frau, die sich zwischen den Steinen neben dem Wehr verkeilt hatte.

Für die Helfer der Feuerwehr keine leichte Aufgabe, an den leblosen Körper heranzukommen. Über Leitern und Schlauchboote konnten die Helfer die Tote erst nach umfangreichen Sicherungs-Maßnahmen wegen der starken Strömung und der Rutschgefahr auf den Steinen aus der Nagold holen und an die Polizei übergeben. Gegen 15 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Während der Bergung musste die Bundesstraße B463 im Bereich der Einsatzstelle halbseitig gesperrt werden.

Feuerwehr und Polizei hielten Spaziergänger und Neugierige von der Einsatzstelle zurück. Bei der toten Frau handelt sich um die seit Anfang Februar Vermisste aus Unterreichenbach. Sie hatte am 5. Februar ihre Wohnung ohne Ausweispapiere und Geld verlassen und war außerdem auf Medikamente angewiesen.

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