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Elisabeth Hübenthal auf dem Lanz-Oldtimer
Traktoren-Treff im Hotel Talblick Dobel © Sabine Zoller
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick © Sabine Zoller
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick © Sabine Zoller
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick © Sabine Zoller
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick © Sabine Zoller
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick © Sabine Zoller
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick © Sabine Zoller
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick
Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick © Sabine Zoller
06.08.2014

Traktoren-Treff im Dobler Hotel Talblick

Dobel. „Ich habe ihnen schon den großen Parkplatz reserviert!“ Lachend winkt Elisabeth Hübenthal den anrollenden Oldtimer-Traktoren und den „Schlepperfreunden Himmelreich“ zu, die sich für einige Tage in ihrem Hotel-Pension Talblick eingemietet haben.

Da stehen sie nun, die Kulturschätze aus vergangenen Tagen und stolz erklären ihre Fahrer und Besitzer das Baujahr der einzelnen Fahrzeuge – bei denen keines unter 50 Jahre alt ist. Der absolute Star ist neben einem Kramer (BJ 1959) und Fendt (BJ 1960) ein alter Lanz, Baujahr 1939. Liebevoll restauriert ist der Oldtimer laut Aussage seines Besitzers ein komfortables Fahrzeug, bei dem man Landschaft und Natur genießen kann und so stets „einen herrlich freien Kopf bekommt“. Nach einem fragenden Blick der Hotelierfrau Hübenthal kommt dann auch gleich die Aufforderung zum Ausprobieren. Schwungvoll klettert die Hotelchefin auf den Traktor und genießt die Aussicht auf dem gefederten Ledersitz unter Beifall aller Traktorenfreunde. „Das macht einen gemütlichen Eindruck, aber bei einer Fahrt wird man ordentlich durchgerüttelt“, erklärt Frieder Fundis, der Organisator der Traktorenreise.

Die eingeschworene Gemeinschaft aus Eppingen- Mühlbach hat sich daher ein Reiseziel ausgesucht, das in knapp fünf Stunden zu erreichen ist. Bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 16 Stundenkilometern war dann im Umkreis von 65 Kilometern der Dobel das Ziel. „Wir haben im Talblick sehr gut zu Mittag gegessen und dann beschlossen, hierher zu kommen“, so Fundis. Und schmunzelnd erklärt ein Kollege: „Wir kennen die Gegend von früher, als wir noch mit dem Mopedle durch die Landschaft gebraust sind. Heute aber geht es geruhsamer voran“.

Mit dem auserkorenen Höhenstandort Dobel haben die Freunde alles im Blick, denn von hier aus bieten das Eyachtal, Herrenalb und natürlich das Fahrzeug Museum Marxzell beste Voraussetzungen für einen kurzweiligen Aufenthalt. Zunächst aber geht es auf die sonnige Talblick-Terrasse. Kaffee und Kuchen schmeckt allen so vorzüglich, dass sie das Lied der Schlepperfreunde anstimmen: „Das alte Blech, ist kein altes Eisen, egal wie unsere Schlepper heißen.“ Die fünf Verse, die auf die Melodie der „Schwäbschen Eisenbahn“ gesungen werden, beschreiben die Arbeit und die Mühen, um einen alten Traktor aus seinem „Dornröschenschlaf“ zu erwecken. Für die Schlepperfreunde gibt es kein schöneres Hobby und zudem kein schöneres Plätzchen als den Dobel, um einen Ausflug zu genießen.