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Im Jahr 2011 wurde Ruth Maisenbacher mit der Bürgermedaille der Gemeinde ausgezeichnet. Foto: PZ-Archiv
Im Jahr 2011 wurde Ruth Maisenbacher mit der Bürgermedaille der Gemeinde ausgezeichnet. Foto: PZ-Archiv
17.04.2018

Trauer um ein Unterreichenbacher Original: Ruth Maisenbacher gestorben

Unterreichenbach. Die Gemeinde Unterreichenbach trauert um ein Original – um eine Frau, die sich über alle Maßen um den Ort verdient gemacht hat: Ruth Maisenbacher ist im Alter von 80 Jahren gestorben.

„Menschen wie sie bleiben in Erinnerung – auch, weil es so viele Dinge gibt, die an sie erinnern“, meint Bürgermeister Carsten Lachenauer. Unter anderem das Flößerdenkmal, das Museum in der Schule, das Bildstöckle, der Flößerweg und der Sitzplatz an der Tannberghalle sind eng mit ihrem Namen verbunden. Nicht umsonst wurde Ruth Maisenbacher im Jahr 2011 mit der Bürgermedaille der Gemeinde ausgezeichnet.

Die Verstorbene engagierte sich viele Jahrzehnte lang für ihren Heimatort. „Sie war regelrecht verwachsen mit Unterreichenbach“, beschreibt der Bürgermeister. So gehörte sie von 1989 bis 2009 insgesamt 20 Jahre lang dem Gemeinderat an und war viele Jahre zweite Bürgermeister-Stellvertreterin. „Durch ihr großes Wissen über den Ort und ihr vorbildliches und außergewöhnliches Engagement hat sie sich großes Ansehen und eine besondere Wertschätzung in der Bürgerschaft erworben“, so Lachenauer.

Die Trauerfeier findet am Freitag, 20. April, um 14 Uhr in der evangelischen Kirche in Unterreichenbach statt.

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