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Rettungswagen © Symbolbild: dpa
15.10.2016

Trotz Sondersignal kracht es im Würmtal zwischen Rettungswagen und Lkw

Tiefenbronn-Mühlhausen. Sie fahren oft sehr schnell und auf abenteuerlichem Kurs. Nicht aus Lust am Rasen, sondern weil es, wenn die Fahrt von Blaulicht und Martinshorn begleitet wird, um Wohl und Wehe eines Menschen geht, oft genug auch um Leben und Tod. Dass die Rettungswagen-Fahrten mit Sondersignal gefährlich sein können, bewies ein Unfall am Samstagmittag in Tiefenbronn-Mühlhausen.

Um 13.50 Uhr krachte es auf der Würmtalstraße in Tiefenbronn-Mühlhausen. Ein Rettungswagen befuhr mit Sondersignal die Bergstraße und wollte die Würmtalstraße überqueren. Die Kreuzung wird durch Verkehrszeichen geregelt. Der Rettungswagen hatte keine Vorfahrt, zeigte aber durch das Sondersignal an, dass er diese benötigt. Im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß mit einem LKW.

Bei dem Zusammenstoß wurde der Fahrer des Rettungswagen leicht verletzt. Zum Unfallzeitpunkt befand sich zum Glück kein Patient im Rettungswagen. Um den Unfall abzuwickeln, inklusive dem Abschleppen des Rettungswagen, waren weit über zwei Stunden nötig.