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An der Kreuzung Uhlandstraße/Wimsheimer Straße in Wurmberg soll ein Kreisverkehr entstehen, das fordern Bürgermeister Jörg-Michael Teply (links) und Landtagsabgeordneter Erik Schweickert. Foto: Wessinger
An der Kreuzung Uhlandstraße/Wimsheimer Straße in Wurmberg soll ein Kreisverkehr entstehen, das fordern Bürgermeister Jörg-Michael Teply (links) und Landtagsabgeordneter Erik Schweickert. Foto: Wessinger
17.08.2018

Trotz enormer Verkehrsbelastung: Kein Straßenausbau in Wurmberg

Wurmberg. Die Vorbereitungen für den sechsspurigen Ausbau der A 8 im Enztal sind in vollem Gange – sowohl direkt neben der Autobahn als auch in den umliegenden Gemeinden. So wird derzeit etwa die Hauptstraße in Öschelbronn auf den neuesten Stand gebracht, um als mögliche Umleitungsstrecke bereit zu stehen, wenn der Ausbau 2020 so richtig starten soll.

Auch Wurmberg habe einige Straßen, die schnellstmöglich ausgebaut werden müssen, erklären Bürgermeister Jörg-Michael Teply und FDP-Landtagsabgeordneter Erik Schweickert.

Dringend wichtig für den Verkehrsfluss sei vor allem der Knotenpunkt Uhlandstraße/Wimsheimer Straße. Pläne für einen dortigen Kreisverkehr würden bereits vorliegen. Doch bisher gehe in dieser Sache nicht viel voran – trotz der Tatsache, dass die Gemeinde verkehrstechnisch eine der am stärksten belasteten im Enzkreis sei, so Schweickert. Der Grund: Eine dortige „zufriedenstellende bis ausreichende Verkehrsqualität“, antwortet das Ministerium für Verkehr auf eine Kleine Anfrage Schweickerts.

Schaue man sich aber das tatsächliche Verkehrsaufkommen in diesem Bereich an, sei die Situation vor Ort alles andere als ausreichend, stellen der Bürgermeister und der Landtagsabgeordnete dar.

Ähnlich sei dies bei einer geplanten Teilortsumgehung und bei der Sanierung der Kreisstraße zwischen Wurmberg und Wimsheim. Auch hier müsse etwas getan werden, doch das Land stelle sich dagegen. „Ich werde nicht locker lassen,“ verspricht Schweickert.