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Ein eingespieltes Vater-Sohn-Gespann sind Ulrich Kurrle und sein 13-jähriger Sohn Philip, der als „Pumuckl“ mit echten roten Haaren seinem „Meister Eder“ langsam über den Kopf wächst. Vor ihrem Gartenhäuschen „Villa Kurrle“ in Kieselbronn haben sich die Zwei schon mal auf die Märchenbeleuchtung in Dennach eingestimmt. Foto: Molnar
Ein eingespieltes Vater-Sohn-Gespann sind Ulrich Kurrle und sein 13-jähriger Sohn Philip, der als „Pumuckl“ mit echten roten Haaren seinem „Meister Eder“ langsam über den Kopf wächst. Vor ihrem Gartenhäuschen „Villa Kurrle“ in Kieselbronn haben sich die Zwei schon mal auf die Märchenbeleuchtung in Dennach eingestimmt. Foto: Molnar
13.07.2017

Ulrich und Philip Kurrle spielen TV-Figuren bei Märchenbeleuchtung

Neuenbürg-Dennach/Kieselbronn. Am liebsten treibt er Schabernack, Leute ärgern nicht zu knapp, Schwups schon ist die Feile weg, wer hat die wohl weg?“ Natürlich, der freche Pumuckl mit der unverkennbar krähenden Stimme. Vielen ist das Lied zu „Meister Eder und sein Pumuckl“ aus dem Fernsehen bekannt – auch Ulrich (47) und Philip (13) Kurrle aus Kieselbronn. Zum siebten Mal werden der Vater und sein Sohn in die Rollen der berühmten TV-Figuren schlüpfen – bei der Märchenbeleuchtung in Dennach am 22. und 23. Juli.

So bekannt wie Gustl Bayrhammer und Hans Clarin, die den Schreinermeister und die Koboldstimme zum Kult machten, sind sie zwar noch nicht, aber wiedererkannt werden sie trotzdem – von den Besuchern und anderen Darstellern, aber auch auf offener Straße. „Du bist doch der Meister Eder“, sagte einmal ein kleines Mädchen beim Flößerfest in Neuenbürg zu Ulrich Kurrle.

Angefangen hat alles 2010, als der „Pumuckl“ bei dem Dennacher Open-Air-Schauspiel ausfiel. Seit 20 Jahren schauen sich die Kurrles die Märchenbeleuchtung an, Kurrles Frau Angelika war bereits als Kind dort. Und Tochter Juliane (16) spielte schon als Froschkönigin, Wolf oder Bär mit. Als sie nun nachfragten, ob sie mitspielen könnten, war Organisatorin Susanne Kruschel sofort begeistert. Denn Philips rote Haare waren wie geschaffen für den „Kobold mit dem roten Haar“. Ein Jahr später war es dann soweit: „Ich war aufgeregt und wusste nicht, was ich machen sollte“, erinnert sich der heute 13-Jährige, der seinem Vater langsam über den Kopf wächst. Damals konnte dieser den Siebenjährigen noch schnappen und hochheben, jetzt gibt er ihm einen Handschlag und stellt „Pumuckl“ als Lehrling ein.

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