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Schwer verletzt wurde ein Autofahrer, der sein plötzlich losrollendes Auto aufhalten wollte. Der Mercedes stürzte mit der Beifahrerin eine Böschung hinunter.
Schwer verletzt wurde ein Autofahrer, der sein plötzlich losrollendes Auto aufhalten wollte. Der Mercedes stürzte mit der Beifahrerin eine Böschung hinunter. © Symbolbild: dpa
14.05.2015

Unangeschnallt in den Tod gefahren: Frontalcrash auf Gegenfahrbahn

Egenhausen. Unsichere Fahrweise, nicht angegurtet, auf die Gegenfahrspur geraten – für einen 45-jährigen Audi-Fahrer endete am Mittwoch um 20.40 Uhr der Frontalcrash mit einem BWM auf der L353 zwischen Pfalzgrafenweiler und Egenhausen mit tödlichen Verletzungen. Die 18-jährige BMW-Fahrerin wurde schwer verletzt.

Der Audi-Fahrer war in Richtung Egenhausen unterwegs. Aus der Gegenrichtung näherte sich der BMW. Kurz bevor die beiden Fahrzeuge aneinander vorbeifuhren geriet der Audi-Fahrer, der nach Zeugenaussagen bereits durch unsichere Fahrweise aufgefallen war, aus noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierten beide Autos frontal, obwohl die BMW-Fahrerin sofort eine Vollbremsung einleitete.

Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der 45-jährige Mann tödliche Verletzungen zu. Er war nach den im Zuge der Unfallaufnahme getroffenen Feststellungen der Polizei zum Unfallzeitpunkt nicht angegurtet. Die 18-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in einer Gesamthöhe von rund 15.000 Euro. Während des Rettungseinsatzes, der Unfallaufnahme und anschließenden Bergung der Fahrzeuge blieb die L353 bis gegen 23.30 Uhr voll gesperrt.