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Symbolbild: dpa © Symbolbild: dpa
22.11.2017

Unerwartete Hindernisse: B10 und K4551 bleiben länger gesperrt als geplant

Straubenhardt/Remchingen. Straßenbauarbeiten im Enzkreis scheinen gerade nicht vom Glück verfolgt zu sein. Die Vollsperrung der K4551 ab der Schwanner Warte in Richtung Neusatz verlängert sich aufgrund eines nicht vorhersehbaren erhöhten Arbeitsaufwands bis Freitag, 1. Dezember. Und die zwischen Wilferdingen und Ersinger Kreuz gesperrte B10 wird nicht wie geplant am 24. November geöffnet, sondern voraussichtlich am 8. Dezember.

Am 1. Dezember soll die K4551 wieder befahrbar sein, ab Montag, 4. Dezember, wird die Strecke bis Mitte Dezember im Zuge der Bauarbeiten am Windpark Straubenhardt zwischen der Schwanner Warte und der Abzweigung ins Holzbachtal an Werktagen in den Nachtstunden von 22 bis 5 Uhr gesperrt. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke führt von Schwann über Feldrennach und Langenalb und von dort durch das Holzbachtal in Richtung Neusatz.

Weiterhin in den Nachtstunden gesperrt bleibt die L340 zwischen der Eyachbrücke und der Abzweigung nach Dennach beim Dreimarkstein. Hier führt die Umleitung über die L339 nach Dennach und von dort über die Kreisstraße 4552 zur Eyachbrücke. Da Lastwagen die Kreisstraße nicht befahren dürfen, werden sie über Dennach, Schwann und von dort über die L565 nach Neuenbürg und Birkenfeld zur B294 oder direkt nach Pforzheim umgeleitet.

Seit fünf Monaten wird die B10 zwischen Wilferdingen und dem Ersinger Kreuz bei Birkenfeld ausgebessert. Das Ende der Bauarbeiten schien jetzt nahe. Sehnsüchtig haben die Autofahrer dieser Tage auf die Freigabe der B10 gewartet. Vorbei die Zeit der langen Umleitungen. Eigentlich wollte das für die Sanierung der Straße zuständige Regierungspräsidium (RP) in Karlsruhe die Strecke wie geplant am 24. November wieder öffnen. Doch das klappt nun doch nicht.

Voraussichtlich werde die B 10 rund zwei Wochen später am Freitag, 8. Dezember wieder freigegeben, so RP-Sprecher Uwe Herzel auf Anfrage. „Die Bauarbeiten haben sich zum einen durch die schlechte Witterung in den vergangenen Tagen in die Länge gezogen“, sagt Herzel. Zum anderen seien unerwartete Probleme aufgetaucht: „Die Baufirma musste in einem Bereich aufwendig eine alte Straßendecke ausbaggern, die in 70 Zentimeter Tiefe entdeckt worden war.“ Zwar hatte das RP vor den Reparaturarbeiten die Schichten unter der B10 untersucht. Doch ausgerechnet der Abschnitt mit dem alten Straßenmaterial lag zwischen den Bohrungen.