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„Nach dem Krisengespräch zum A8-Ausbau wird vor allem eines deutlich: Einig sind sich die Abgeordneten vielleicht in der Sache – in der Wortwahl aber eher doch nicht“, ist sich PZ-Redakteurin Lisa Belle sicher.  Foto: Meyer 

Unstimmigkeiten nach A8-Gipfel: „Einig sind sich die Abgeordneten vielleicht in der Sache – in der Wortwahl aber eher doch nicht“

Man soll ja nicht undankbar sein. Also wird erst gelobt und dann der Kopf geschüttelt – wie man das in jedem guten Kommunikationstraining lernt. Sind wir also erstmal froh, dass nur ein bisschen Bitten von Nöten war, damit auch die Öffentlichkeit gleich nach dem A8-Krisengipfel am Donnerstag von den hiesigen Bundes- und Landtagsabgeordneten, OB Peter Boch und der Regierungspräsidentin erfahren durfte, was da denn so besprochen wurde. Und das nicht nur wie angekündigt aus einer Pressemittelung, sondern gleich aus mehreren. Hintergrund des kleinen Abgeordneten-Statement-Chaos: offensichtlich Kommunikations- und Verständigungsprobleme. Kennt man ja schon in Zusammenhang mit dem A 8-Ausbau. Wenn auch eigentlich von anderer Seite.

Eine Kolumne von PZ-Redakteurin Lisa Belle

Scheinbar plötzlich explodierten die Kosten, und die Bauzeit verschob sich erneut – nur wurden Stadt, Gemeinden und Kreis darüber vom Regierungspräsidium (RP) genauso wenig informiert wie die Abgeordneten. Klar, dass da eine Menge Dampf auf dem Kessel war und Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder mit viel „Leider“ und „persönlichem Bedauern“ in Erklärungsnot geriet. Vor allem, was ihre

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