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Angekommen: Kristina Bard leitet nun die Tannbergschule.  Foto: Dast-Kunadt 

Ur-Berlinerin liebt Schwarzwald: Das ist die neue Rektorin der Unterreichenbacher Tannbergschule

Unterreichenbach. Sie ist groß, gut gelaunt und kann Berliner Schnauze: Kristina Bard, neue Schulleiterin der Unterreichenbacher Tannbergschule. Mit Beginn des neuen Schuljahres 22/23 hat sie die Nachfolge von Siegbert Erlenmaier angetreten, der nach 20 Jahren als Schulleiter in den Ruhestand gegangen ist. 

„Ich bin Ur-Berlinerin“, sagt sie. Allerdings lebe sie mit ihren drei Männern – ein Ehemann und zwei Söhne im Alter von 14 und 15 Jahren – seit nunmehr 20 Jahren im Nordschwarzwald. Davon seit 14 Jahren in Höfen an der Enz. Ihr dritter und ältester Sohn ist inzwischen 27 Jahre alt und aus dem Haus, erzählt sie weiter.

Lehrerin in Schömberg 

Für die Stelle als Schulleiterin hat sich die langjährige Lehrerin der Schömberger Ludwig-Uhland-Schule (LUS) entschieden, weil sie sich irgendwann mit der Frage befasst habe, was sie mit den restlichen 15 Jahren ihres Berufslebens anfangen wolle. „Ich habe meine Tätigkeit als Klassenlehrerin von Dritt- und Viertklässlern geliebt“, sagt die 51-Jährige. Auch die Elternarbeit habe ihre in diesem Zusammenhang immer viel Freude bereitet. Jedoch sei sie kein Typ für halbe Sachen. „Ich bin der Zweihundertprozent-Mensch“, sagt sie. Und insofern habe sie ihre Aufgabe zunehmend „Körner gekostet“.

Zuletzt habe sie dann an der LUS viel mit Referendaren zu tun gehabt. So habe sie herausgefunden, dass es ihr auch Spaß mache, Erwachsene anzuleiten, zu führen sowie aus- oder weiterzubilden. „Der Rest war eher Zufall“, sagt sie über ihren Weg, der sie dann schließlich zur Tannbergschule geführt hat. kun