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Die S 6 befördert Fahrgäste im Enztal: Im Gebiet des VPE gab es seit 2010 nur wenige Entschädigungsfälle – die meisten darunter im Zugverkehr. Foto: Ketterl, Archiv
Die S 6 befördert Fahrgäste im Enztal: Im Gebiet des VPE gab es seit 2010 nur wenige Entschädigungsfälle – die meisten darunter im Zugverkehr. Foto: Ketterl, Archiv
07.06.2017

VPE will erweiterter Mobilitätsgarantie des KVV nicht folgen

Enzkreis/Pforzheim. Karlsruhes Verkehrsverbund hat seine Mobilitätsgarantie und Erstattungen für Fahrgäste für Ausfälle oder Verspätungen von Fahrten ausgebaut. Ein Vorbild für den Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis (VPE)?

Das wollte der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Günter Bächle, wissen. Laut der Antwort von Landrat Karl Röckinger legt der VPE aber andere Prioriäten: Der Verbund werde sein Augenmerk „weiter auf eine hohe Pünktlichkeit richten und bei Bedarf die Mobilitätsgarantie anpassen.“

Solche Garantien gehen auf eine Initiative der Verbünde im Land von vor sieben Jahren zurück, so Röckinger. „Hauptbestandteil der Festlegungen war, dass Besitzer von Erwachsenenzeitkarten bei einer möglichen Verspätung am gewünschten Zielort von mindesten 30 Minuten eine Taxi auf Kosten der Verkehrsverbünde nehmen können.“ Die Regelungen seien den Verhältnissen in den jeweiligen Verbünden angepasst worden. So erstatte der VPE Taxikosten bis 50 Euro, der KVV wegen der Größe seines gebiets bis 80 Euro. Neuerdings erstatte der KVV pauschal 1,50 Euro bei einer tatsächlich eingetretenen Verspätung von mehr als 30 Minuten und bezieht bei Ausfall der letzten Verbindung des Betriebstages auch Einzelfahrscheine und Tageskarten ein, schreibt Röckinger an Bächle.

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