nach oben
Wünschen sich mehr Aufmerksamkeit für die Probleme Afrikas: Die Projektkoordinatorin der Klimapartnerschaft mit dem Masasi-Distrikt Angela Gewiese (von links), der Erste Landesbeamte des Enzkreises Wolfgang Herz, OP-Schwester Manja Schüle, der Chirurgie-Chefarzt Dr. Erhard Kirschbaum von den Enzkreis-Kliniken und Lena Zoller von der Landesinitiative „Meine. Deine. Eine Welt.“ beim Start der Ausstellung über die Klimapartnerschaft im Foyer des Landratsamtes. Foto: Späth
Wünschen sich mehr Aufmerksamkeit für die Probleme Afrikas: Die Projektkoordinatorin der Klimapartnerschaft mit dem Masasi-Distrikt Angela Gewiese (von links), der Erste Landesbeamte des Enzkreises Wolfgang Herz, OP-Schwester Manja Schüle, der Chirurgie-Chefarzt Dr. Erhard Kirschbaum von den Enzkreis-Kliniken und Lena Zoller von der Landesinitiative „Meine. Deine. Eine Welt.“ beim Start der Ausstellung über die Klimapartnerschaft im Foyer des Landratsamtes. Foto: Späth
24.09.2015

Veranstaltungsreihe „Meine. Deine. Eine Welt.“ startet im Landratsamt

Der Serengeti Nationalpark, der Victoriasee oder der Kilimandscharo – die Schönheit des ostafrikanischen Staates Tansania ist vielen Menschen wohl bewusst. Die Veranstaltungsreihe „Meine. Deine. Eine Welt.“ des Enzkreises im Rahmen des landesweiten Eine-Welt-Tages 2015 will nun auch auf die Probleme im sogenannten „Globalen Süden“ aufmerksam machen und nachhaltige Entwicklung vorantreiben. Seit 2011 besteht zwischen dem Enzkreis und dem Masasi Distrikt im Süden Tansanias bereits eine Klimapartnerschaft. Wolfgang Herz, erster Landesbeamter des Enzkreises, betonte bei der Auftaktveranstaltung, dass nachhaltige Entwicklungspolitik wichtiger denn je sei.

Der Anteil an Flüchtlingen aus Afrika steige, und man müsse versuchen, die Lebensverhältnisse dort zu verbessern. „Niemand verlässt ohne große individuelle Not seine Heimat“, sagte Herz. Lena Zoller von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg verbrachte selbst einige Monate in Dodoma, der Hauptstadt Tansanias. Sie möchte das Thema „Eine Welt“ durch die Veranstaltungsreihe in die Kommunen bringen und den Schwerpunkt auf kommunale Entwicklungsarbeit legen. „Wir müssen die Welt als großes Ganzes erkennen und begreifen, dass unser Konsum globale Auswirkungen hat“, sagte Zoller.

Angela Gewiese, die Projektkoordinatorin der Klimapartnerschaft, ermöglichte mit Hilfe eines Kurzfilms einen Einblick in das Leben der Menschen in Masasi. Vor allem die Etablierung erneuerbarer Energien in Form von Solarstrom-und Biogasanlagen soll durch die Partnerschaft langfristig ermöglicht werden. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.