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Verbands-Geschäftsführerin Katharina Mettmann stellt ihren ersten Haushaltsplan vor.  Foto: Frommer 

Verbandssitzung des Schulverbands Neuhausen: Mobile Luftfilter für Verbandsschule im Biet

Neuhausen. Bei der Verbandssitzung des Schulverbands Neuhausen in der Monbachhalle präsentierte Katharina Mittmann (35) erste Eckdaten. Sie stammt aus Leipzig, ist seit dem 1. März als stellvertretende Kämmerin im Rathaus Neuhausen beschäftigt und Verbandsgeschäftsführerin.

Die Gesamtaufwendungen im Haushaltsplan wurden für das laufende Jahr mit 749.300 Euro festgesetzt, die Schulkostenumlage mit 411.300 Euro – aufgeschlüsselt nach aktueller Kopfzahl der Schüler werden auf Neuhausen 383.942 Euro und auf die Gemeinde Tiefenbronn 27.358 Euro entfallen. Ebenso wird die Investitionsumlage von 185.000 Euro zwischen Neuhausen (162.700 Euro) und Tiefenbronn (22.300 Euro) geteilt.

Mittmann erläuterte, dass die Abschlüsse zu den Jahren 2019 und 2020 noch ausstehen und „die Ergebnisse sehr unterschiedlich“ seien. Man habe daher Mittelwerte aus den SAP-Daten erhoben und beispielsweise bei den Abschreibungen auf Schätzungen zurückgegriffen. Die Mehrkosten für die Restarbeiten nach der Turnhallen-Sanierung seien für 2021 mit 18.000 Euro berücksichtigt und für die noch zu erwartenden Nebenkosten von Morlock-Architekten, Königsbach-Stein, 50.000 Euro veranschlagt. Ferner sei für den Erweiterungsbau ein Betrag von 50.000 Euro, für die Sanierung der Haustechnik 100.000 Euro und für den Medienentwicklungsplan 20.000 Euro (jeweils auch in den Folgejahren) vorgesehen.

Die Schulverbandssitzung wurde vom Vorsitzenden, Bürgermeister Oliver Korz (Neuhausen), und vom zweiten Vorsitzenden, Bürgermeister Frank Spottek (Tiefenbronn) geleitet. Beratung und Beschlussfassung zu Haushaltssatzung und Haushalt 2021 erfolgte einstimmig. Ebenso einstimmig entschied sich die Versammlung für die Beschaffung von mobilen Raumluftfiltergeräten sowie CO2-Sensoren für zehn Klassenräume der Verbandsschule im Biet. Mit den, so Katharina Mittmann weiter, „wahrscheinlich im November zu erwartenden“ Jahresabschlüssen 2019, 2020 und 2021 wird (nach ebenfalls einstimmigem Beschluss der Verbandsversammlung) das Kommunalberatungsunternehmen Heyder & Partner in Tübingen beauftragt. Katharina Mittmann rechnet hier mit Gesamtkosten von maximal 17.800 Euro.

Auf Nachfrage von Gemeinderat Rolf Späth, kam Rektorin Helga Schuhmacher kurz auf die Busanbindung der Verbandsschule zu sprechen. Nach ihrem Kenntnisstand kommen nur zwei Schüler aus Bad Liebenzell, jedoch 14 aus Hamberg: „Hier sollten wir nachsteuern“, sagte sie. „Der Bus nach Tiefenbronn und Lehningen könnte eine Schleife über Hamberg fahren. Die Tiefenbronner kämen dann zehn Minuten später heim, das sehe ich nicht als großes Drama.“

97 Schüler der Sekundarschule in Steinegg kommen derzeit aus Neuhausen und Tiefenbronn, 80 aus Pforzheimer Stadtteilen. „Es könnten deutlich mehr sein“, betonte Schuhmacher abschließend, „aber vom Schulamt Pforzheim wird geblockt“.