nach oben
Schatzmeisterin Tanja Koose (links) und Vorsitzende Evelyn Quass vom Verein Naturkinder Flacht stehen den Fragen der Gemeinderäte zum Waldkindergarten Wilde Wichtel in Heimsheim Rede und Antwort. Foto: Tilo Keller
Schatzmeisterin Tanja Koose (links) und Vorsitzende Evelyn Quass vom Verein Naturkinder Flacht stehen den Fragen der Gemeinderäte zum Waldkindergarten Wilde Wichtel in Heimsheim Rede und Antwort. Foto: Tilo Keller
12.03.2019

Verein „Naturkinder Flacht“ in Heimsheim will zu einer gGmbH werden

Heimsheim. Der Waldkindergarten „Wilde Wichtel“ in Heimsheim soll künftig durch eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) geführt werden. Der bisherige Verein „Naturkinder Flacht“ plant die Umwandlung in eine solche. Das haben Vorsitzende Evelyn Quass und Schatzmeisterin Tanja Koose dem Gemeinderat bei ihrem Bericht mit Ausblick auf das laufende Jahr vorgestellt. Aus dem Gremium gab es sowohl Lob als auch kritische Fragen dazu.

Zunächst berichtete Quass über den Kindergartenbetrieb. Im vergangenen Jahr seien sieben Vorschüler in die Schulen entlassen worden. Derzeit sind 15 von 20 Plätzen belegt, sieben Kinder davon kommen aus Heimsheim. Zukünftig soll der Fachkräfteschlüssel von bislang 3,0 auf 3,5 erhöht werden. Dies habe die Auswertung der Krankheitstage der Mitarbeiter gezeigt. Um die Elternbeiträge nicht weiter steigen zu lassen, sei geplant, den Zuschuss der Gemeinde auf 85 Prozent zu erhöhen.

Quass erklärte, dass die Idee zur Umwandlung des Vereins in eine gGmbH aus einer Mitgliedsfamilie gekommen sei, unter anderem mit dem Ziel, den Erziehern durch die geänderte Rechtsform mehr Verlässlichkeit zu bieten. Durch die Gemeinnützigkeit sei weiterhin gewährleistet, dass es nicht um Gewinnorientierung gehe. „Im Verein haftet der Vorstand mit seinem Privatvermögen“, führte die Vorsitzende an.

Gemeinderat Andreas Wein (FWV) wollte wissen, warum man Eltern dazu bewogen habe, aus dem Verein auszutreten. Quass erklärte, dass eine Umwandlung des Vereins zu einer gGmbH nicht mit 380 Mitgliedern möglich sei, wenn man nicht sehr viel Geld in die Hand nehmen wolle. Gemeinderat Dennis Waldherr bemängelte diesbezüglich fehlende Transparenz. „Ich finde den Begriff nicht passend“, stellte Bürgermeister Jürgen Troll dazu fest.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 13. März, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.